Up In The Air
Ryan Bingham ist Vielflieger. Nicht aus der Not heraus, sondern als Lebensinhalt. Als er eine neue Kollegin bekommt, wird sein Lifestyle infrage gestellt. „Up In The Air“ macht daraus einen aktuellen und eindringlichen Kinofilm.
Manche nennen es Popkultur: Musik, Film, Bücher, Leipzig
Ryan Bingham ist Vielflieger. Nicht aus der Not heraus, sondern als Lebensinhalt. Als er eine neue Kollegin bekommt, wird sein Lifestyle infrage gestellt. „Up In The Air“ macht daraus einen aktuellen und eindringlichen Kinofilm.
Ich bin oben, gut gelaunt und genieße das Leben. Das ist die Botschaft von Cro auf „Sunny“. Mit dem kostenlosen Mixtape löst er ein Versprechen ein.
Angebliche Enthüllungen und Skandale will „Die Beatles, wie sie wirklich waren“ zeigen. Für Fans der Band dürfte das alles längst bekannt sein – und die Musik der Fab Four fehlt in dieser Doku auch noch.
Ein Gaukler umgeben vom Grauen: Mit „Tyll“ zeichnet Daniel Kehlmann ein sehr lebendiges Bild des Dreißigjährigen Krieges und spielt meisterhaft mit den Möglichkeiten des Erzählens.
Ihre triumphale Tournee aus dem Jahr 2013 dokumentieren Gyllene Tider auf DVD. „Dags Att Tänka På Konserten“ zeigt: Ihr Erfolg in Schweden könnte auch an der Lust auf Sommer liegen.
In einem Landhaus will eine Krimiautorin ihr neues Buch schreiben, ganz in Ruhe. Dann wird sie selbst in einen Kriminalfall verwickelt. „Swimming Pool“ erzählt das subtil, erotisch und gekonnt mit den Möglichkeiten der Fantasie spielend.
Das zweite (und letzte) Album von Veronica Falls zeigte: So charmant und zugänglich fast alle Lieder dieser nicht mehr existenten Band wirken, so häufig stehen dahinter Angst, Unsicherheit und Zweifel als Thema.
Mit „Imagine Imagine“ blickt der Österreicher Frederick Baker, auf Entstehungsgeschichte, Kontext und Wirkung eines der größten Pop-Klassiker.
Während die Ehe seiner Eltern zerbricht, entdeckt der 12-jährige Nic im Campingurlaub die erste Liebe. „Sommerspiele“ ist eine intensive, subtile und sehr sensible Coming-Of-Age-Geschichte.
Die Flaming Lips und ein Science-Fiction-Soundtrack? Das passt natürlich wunderbar. Auf „Peace Sword“ verlieren Wayne Coyne & Co. allerdings manchmal den Fokus.
Als Doppelalbum mit begleitendem Kurzfilm kommt „The Beautiful & Damned“ daher. Das klingt abgehoben, erfreulicherweise bleibt G-Eazy aber angenehm besonnen.
Mit ihrer ersten EP zeigen Chvrches schon sehr viel von dem, was sie auszeichnet. In den besten Momenten klingt Recover, als sei es in ein Fass mit Pop-Zaubertrank gefallen.
Irritation ist das wichtigste Prinzip für das fünfte Album von Arcade Fire. Leider gehen die Kanadier dabei so weit, dass sie erstmals eine schlechte Platte gemacht haben.