Die Eisprinzen
Zwei Männer wollen, notgedrungen, gemeinsam beim Paarlauf im Eiskunstlauf antreten. So schräg die Idee klingt, so großartig ist „Die Eisprinzen“ als Sportfilm-Persiflage.
Manche nennen es Popkultur: Musik, Film, Bücher, Leipzig
Zwei Männer wollen, notgedrungen, gemeinsam beim Paarlauf im Eiskunstlauf antreten. So schräg die Idee klingt, so großartig ist „Die Eisprinzen“ als Sportfilm-Persiflage.
Auf dem ersten Höhepunkt des Ruhms von Laura Marling ist „Live From York Minister“ entstanden. Der Konzertmitschnitt, als Bonus-CD und Vinyl erhältlich, hat durchaus Greatest-Hits-Charakter.
Nichts im Leben von Nick Hornby ist wichtiger als Arsenal London. In „Fever Pitch“ geht er der Frage nach, wie es dazu kommen konnte, wie ihn ein Vierteljahrhundert als Fußballfan geprägt hat und was das über unsere Welt aussagt. Famos.
Marilyn Manson spielt auch auf „Born Villain“ mit der monströsen Kunstfigur, die er erschaffen hat. Aber er wird ab und zu auch als echter Mensch erkennbar – oder er tut zumindest so.
Frank Drebin ist der inkompetenteste Polizist von L.A. – trotzdem löst er jeden Fall. Der Humor von „Die nackte Pistole“ sollte erst als Kinofilm zum Erfolg werden, doch auch die Serie ist ein wunderbares Gag-Festival.
Schaukelstuhl- und Kaminfeuer-Feeling verbreitet das Debüt von Tiny Ruins. Es lohnt sich aber, nicht wegzuschlummern, sondern bei „Some Were Meant For Sea“ sehr genau hinzuhören.
In „Richy Guitar“ erzählen Die Ärzte aus ihren Gründungsjahren. Das schwankt zwischen skurril, peinlich und amüsant. Für Fans sicher ein Kultfilm, für den Rest ein Dokument deutscher Popkultur anno 1984.
Erst Kinderstar, jetzt in den Charts: Lina ist so etwas wie die deutsche Miley Cyrus. Nur mit besseren Songs.
Schon auf ihrem Debüt zeigen Die Nerven aus der Nähe von Stuttgart einen sehr intelligenten, ziemlich einmaligen Noiserock.
Klavier statt Gitarre, Umwelt statt Innenleben und neuerdings auch englische Texte: Gisbert zu Knyphausen präsentiert sich auf „Das Licht dieser Welt“ mit vielen Neuigkeiten. Auch der Tod eines wichtigen Wegbegleiters hat ihn dazu gebracht.
„Foe“ ist unverkennbar das Werk von Musikern, die das Frickeln an Sounds, Instrumentierung und Effekten maximal zelebrieren. Man Without Country haben aber auch ein Händchen für große Refrains.
Ohio ist im Arsch. Citizen haben auf ihrem dritten Album „As You Please“ den passenden Soundtrack dazu.
Mit Fokus auf Beat und Riffs hat Jamie Lenman (ehemals Reuben) ein großartiges zweites Soloalbum geschaffen.
20 Jahre nach dem Debütalbum veröffentlichen die Stereophonics mit „Scream Above The Sounds“ ihre zehnte Platte. Und zeigen erstaunlich viel Abenteuerlust.
Die Auszeit von Modern Baseball nutzt Jake Ewald für ein zweites Album seines Soloprojekts. „Birdie“ ist grundsolide – aber viel besser, als dieser Begriff klingt.