Hingehört: Celebration – „Wounded Healer“
Die Songs von Celebration sind auf dem fünften Album der Band aus Baltimore zwar nicht vorhersehbar, aber immer auf Effekt aus. Deshalb fehlt „Wounded Healer“ jegliche Magie.
Manche nennen es Popkultur: Musik, Film, Bücher, Leipzig
Die Songs von Celebration sind auf dem fünften Album der Band aus Baltimore zwar nicht vorhersehbar, aber immer auf Effekt aus. Deshalb fehlt „Wounded Healer“ jegliche Magie.
Die New Kids On The Block, 1994 eigentlich schon aufgelöst, sind nach ihrem Comeback weder New noch Kids. Und, wie die neue EP „Thankful“ zeigt, auch kein bisschen gut.
Ein Mann verliert sein Gedächntnis und erfährt dann, dass er Doppelagent auf dem Mars im Jahr 2084 ist. „Total Recall“ ist wirr und blutig, hat aber auch erfreulich viel skurrilen Humor zu bieten.
Hinter L.A. verbirgt sich der aus Mallorca stammende Luis Albert Segura. Auf seinem fünftem Album „King Of Beasts“ erweist er sich als eingebildeter, geschmackloser Kitschkönig.
Lebenslange Zwangsarbeit in Französisch-Guayana: Diesem Urteil will sich Papillon nicht beugen. Seine autobiographischer Roman erzählt von 13 Jahren voller Qualen und Fluchtversuchen – und von Unbeugsamkeit.
So muss Emo-Punk klingen: Die Songs auf dem zweiten Album von Free Throw aus Nashville passen unter der Bettdecke genauso gut wie im Moshpit.
Einen guten Draht zur Vergangenheit beweisen die Afghan Whigs auf „In Spades“ nicht nur mit ihrem bewährten Mix aus Punk, Soul und Hardrock.
Mit „Jugend ohne Gott“ stellt Ödön von Horváth die erste Generation der Hitlerjugend und die Prinzipien der NS-Zeit an den Pranger, verkleidet in einen Krimi.
Auf ihrem achten Album kehren Egotronic ein wenig zu den elektronischen Anfängen zurück. Beim Inhalt setzen sie auf Unmissverständlichkeit.
Alles brennt bei Gnarwolves von beiden Enden, aber sie verlassen sich nicht nur auf diese Energie. „Outsider“ ist deshalb toller Pop-Punk/Emo-Spaß.
So gut kann deutscher Rap sein: Mit viel Fantasie und großem Horizont gehen Käptn Peng & Die Tentakel von Delphi in „Das nullte Kapitel“ auf die Suche nach Sinn und Wahrheit.
Anhand von mehr als 200 Fotos blicken Chris Heath und Robbie Williams in „You Know Me“ auf die Karriere des Popstars zurück. Das ist mehr als ein Bilderbuch für Fans, sondern liefert erstaunlich intime Einblicke.
Mit einem Mix aus Fiktion und Dokumentation erzählt „Keine Lieder über die Liebe“ die Geschichte einer Konzertreise und einer Dreiecksbeziehung.
Blumig, hohl und völlig überambitioniert: Auch der Ortswechsel von Berlin nach Paris hat die Musik von Thomas Azier nicht besser gemacht.