Alpines – „Another River“
„Another River“, das zweite Album von Alpines aus London, bietet elektronisch unterfütterte Popkunst auf Spitzenniveau.
Manche nennen es Popkultur: Musik, Film, Bücher, Leipzig
„Another River“, das zweite Album von Alpines aus London, bietet elektronisch unterfütterte Popkunst auf Spitzenniveau.
Nach dem Debüt mit dem Hit „Your Wish“ tobt sich Talisco auf seinem zweiten Album in diversen Stilrichtungen aus. Kein Wunder: Der Franzose hat einiges nachzuholen.
Yalta Club aus Frankreich haben ihr neues Album „Hybris“ mit zur Show nach Leipzig gebracht. Der Abend in der Moritzbastei wird merveilleux.
Rap kann auch trübsinnig sein, zeigt View aus Finnland. Die Stärke seiner EP „Avalon“ besteht darin, dass alles wohlüberlegt und präzise ist.
Direkt aus den Siebzigern scheint die Musik von Parcels zu kommen. Manchmal mischen die Australier auf ihrer ersten EP aber auch Aktuelles in ihren Discosound.
Jaakko Aukusti greift für sein Debüt „Mountain“ ganz viele Sounds aus der Pop-Spielzeugkiste, mit einem einzigen Ziel: möglichst viel Spaß damit zu haben.
Solomon Northup ist schwarz, aber ein freier und respektierter Mann in den Nordstaaten. Als er in den Süden der USA verschleppt wird und als Sklave arbeiten muss, bricht sein Glaube an Recht und Zivilisation zusammen. „12 Years A Slave“ erzählt das als schonungsloses Drama mit großer Aktualität.
Koria Kitten Riot vereinen auf ihrem vierten Album eine sehr gelassene Indie-Attitüde mit der Unschuld der Sixties. Wundervoll.
Neue Songs im Test: Milky Chance üben die Weiterentwicklung für das zweite Album, Entrance hat eine Hymne gegen Donald Trump geschrieben. Und Die Regierung ist zurück!
Das Bombastometer schlägt manchmal bedenklich weit aus auf dem vierten Album von Foxygen. Unter die Räder kommen Sam France und Jonathan Rado dabei trotzdem nicht.
Charmant, originell und unverkrampft: Der Wahlberliner Marcel Brell überzeugt auch auf seinem zweiten Album.
Kirgisien 1943: Dshamilja soll auf ihren Mann warten, der im Krieg ist. Dann kommt ein Fremder ins Dorf. Tschingis Aitmatow macht daraus, wie manche meinen, „die schönste Liebesgeschichte der Welt“.
Wenn Songs ein Diplom haben müssten, bevor sie das Licht der Welt erblicken, würden sie so klingen wie die Stücke auf dem vierten Album von Tycho.
Nach einer Epidemie leben nur noch wenige Menschen auf der Erde. Als sie im Wald auf eine Affensiedlung treffen, staunen sie: Die Affen können nicht nur sprechen, sondern sind auch bestens organisiert – und fest entschlossen, ihr Revier gegen die Menschen zu verteidigen. „Planet der Affen: Revolution“ beeindruckt mit grandioser Tricktechnik und einer für einen Actionfilm erstaunlich friedfertigen Botschaft.
Eine Meldung in der Zeitung konfrontiert Michael Gardiner mit einem dunklen Fleck in seiner Vergangenheit. Rund um diese Idee entwirft John Burnside in „Die Spur des Teufels“ einen Roman, der dem Wesen von Legenden, Mythen und Gerüchten nachspürt, sich aber manchmal auch zu stark der Esoterik annähert.