Durchgelesen: Darragh McKeon – „Alles Stehende verdampft“
Ausgerechnet ein 1979 geborener Ire hat mit „Alles Stehende verdampft“ den ultimativen Roman zur Reaktorkatastrophe von Tschernobyl geschrieben.
Manche nennen es Popkultur: Musik, Film, Bücher, Leipzig
Ausgerechnet ein 1979 geborener Ire hat mit „Alles Stehende verdampft“ den ultimativen Roman zur Reaktorkatastrophe von Tschernobyl geschrieben.
„Where Have You Been All My Life?“ ist ein halbes Live- und ein halbes Best-Of-Album. In jedem Fall zeigt es, wie es die wunderbaren Lieder der Villagers schaffen, innig, warm und kuscheltauglich zu werden, ohne kitschig zu sein.
Charlotte ist mit einem erfolgreichen Arzt verheiratet – und schläft mit seinem Bruder. Rasant, freizügig und mit viel Selbstironie macht „Drunter und Brüder“ daraus eine wunderbare TV-Komödie.
Wut erwartet man natürlich bei Public Image Ltd. Das elfte Album der Band überrascht aber auch mit Stilbrüchen.
Nach Pornokarriere und Kinorollen hat Sasha Grey nun einen Roman geschrieben. Natürlich geht es in „The Juliette Society“ um Sex.
Auch mit seinem vierten Album „Purpose“ bricht Justin Bieber wieder alle Rekorde. Hört man sich die Platte an, fragt sich nur: Warum? Und warum fängt er mit dem Mega-Erfolg so wenig an?
Kaum aus dem Knast raus, plant Trojan schon wieder den nächsten Überfall. „Im Schatten“ zitiert geschickt die Elemente des film noir, ist aber auch weitgehend langweilig.
Man hätte eher auf den Drogentod von Pete Doherty gewettet als auf ein drittes Album der Libertines. „Anthems For Doomed Youth“ ist ein Kraftakt.
Wie prägt unser Verständnis von Zeit den Blick auf die Welt? Wie haben Menschen in früheren Epochen – im Wortsinne – getickt? Althistoriker Alexander Demandt beantwortet diese Fragen in „Zeit. Eine Kulturgeschichte“ manchmal etwas zu genau.
Verstreute Raritäten aus zwölf Karrierejahren hat Cass McCombs auf „A Folk Set Apart“ versammelt. Das taugt auch wunderbar als Einführung ins Werk das kalifornischen Songwriters.
Holly braucht eine Bleibe – und findet in der neuen WG auch gleich eine beste Freundin. Die erweist sich dann allerdings als Psychopathin. Klingt bekannt? „Weiblich, ledig, jung sucht… 2“ tarnt sich als Forsetzung, ist aber in Wirklichkeit ein sehr uninspiriertes Remake.
Zum 90. Geburtstag von Hildegard Knef interpretieren 20 deutsche Künstler ihre Lieder neu. Mit sehr gemischten Ergebnissen.
Scheinbar ewige Wahrheiten geraten in „Junge Hunde“ ins Wanken. Die Figuren von Cornelia Travnicek reagieren darauf, indem sie nach ihren Wurzeln zu suchen.
Am Anfang stand ein Tweet: Chet Faker und Marcus Marr zeigen, wie das Miteinander in der elektronischen Musik funktionieren kann.
Emma ist ein Mädchen vom Lande, das einen Witwer heiratet – und dann merkt, dass das Leben mehr zu bieten haben muss. Claude Chabrol verfilmt „Madame Bovary“ sehr bieder und ohne Schnörkel.