Hingehört: Soulsavers – „Kubrick“
Für „Kubrick“ verzichten Soulsavers auf Gastsänger und suchen ihre Inspiration stattdessen in Filmfiguren. Zumindest manchmal werden sie fündig.
Manche nennen es Popkultur: Musik, Film, Bücher, Leipzig
Für „Kubrick“ verzichten Soulsavers auf Gastsänger und suchen ihre Inspiration stattdessen in Filmfiguren. Zumindest manchmal werden sie fündig.
Auf ihrem ersten Album seit elf Jahren klingen Pelzig manchmal wie Indierock-Altmeister – und manchmal wie Liquido.
John Niven war mal subversiv und provokant. Sein neuer Roman „Old School“ ist in manchen Passagen eher eine harmlose Klamotte – und macht trotzdem großen Spaß.
Go March sind ein Trio aus Antwerpen, das gerne Musik im Geiste von David Lynch machen möchte. Ihr Debütalbum kommt diesem Ziel schon recht nahe – ganz ohne Gesang.
Anna Karenina kämpft gegen ihre Gefühle und die Konventionen ihrer Zeit. Joe Wright inszeniert den Roman von Leo Tolstoi als sehr modernen Augenschmaus.
Vince Staples macht Rap, trotzdem dürfen Frauen dabei auf Augenhöhe mitwirken. Auch in vielerlei anderen Punkten ist „Summertime ’06“ ein willkommenes Debüt.
Aus eigenen Interviews, wissenschaftlichen Studien und reichlich Bonmots hat Ulrich Schnabel mit „Was kostet ein Lächeln?“ erneut ein lesenswertes Sachbuch gemacht. Besonders einrucksvoll: Er zeigt, wie Gefühle ökonomisiert werden – und wie man sich dagegen wehren kann.
„I’m confident that ‚Contradictions‘ is an alternative pop record that fulfils my own criteria”, sagt Maximo-Park-Frontmann Paul Smith über seine zweite Soloplatte. Diesem Anspruch wird er gerecht – mehr jedoch nicht.
Der Abschluss der Hangover-Trilogie lässt nicht erkennen, warum diese Reihe so erfolgreich war. Aber das galt ja auch schon für den ersten Teil.
Nur zwei Monate nach dem letzten Album legen Beach House schon wieder eine neue Platte vor. „Thank Your Lucky Stars“ zeigt ebenfalls, wie meisterhaft sie die Sache mit dem Dream Pop mittlerweile beherrschen.
Auf seinem fünften Album setzt Newton Faulkner stärker auf Rhythmus und bietet sogar Weltmusik-Einflüsse. Trotzdem bleiben seine Songs meist verkitschter Hippie-Quatsch.
Ein Schelmenroman über den Holocaust? Wie gut diese Idee funktionieren kann, zeigt das Debüt von Boris Fishman.
Geprägt von Kate Nash, entdeckt von Liam Fray, auf Tour mit Jake Bugg: Zwischen diesen Koordinaten legt Findlay eine ebenso freche wie gute Debüt-EP vor.