Eels – „Royal Albert Hall“
Zum zweiten Mal gastierten die Eels im Juni in der Royal Albert Hall. Das Livealbum dazu zeigt, wie sehr ihre Songs als Gesamtkunstwerk gelten können.
Manche nennen es Popkultur: Musik, Film, Bücher, Leipzig
Zum zweiten Mal gastierten die Eels im Juni in der Royal Albert Hall. Das Livealbum dazu zeigt, wie sehr ihre Songs als Gesamtkunstwerk gelten können.
Shaun ist 12, Halbwaise und ein Außenseiter in der Schule. In einer Clique von Skinheads findet er Anschluss und erlebt dann mit, wie die Clique ins rechte Lager abdriftet. „This Is England“ erklärt Gewalt, Gruppenzwang – und eine wichtige Ära der britischen Kultur.
Brachiale Partysounds garniert mit purem Nihilismus gibt es von Schluck den Druck. Wer jetzt an Deichkind denkt, liegt richtig.
Wie eine Jukebox seiner Guilty Pleasures klingt das zweite Soloalbum von Brandon Flowers. Und das macht erstaunlich großen Spaß.
Seiner verstorbenen Großmutter und seiner Heimatstadt hat William Fitzsimmons sein siebtes Album gewidmet. „Pittsburgh“ ist ein wunderbarer Rahmen für seine Einfühlsamkeit.
Sex, und zwar am liebsten kombiniert mit Erniedrigung, ist das liebste Thema von Marie Calloway. Online hat sie damit schon für Wirbel gesorgt. Ihr erstes Buch zeigt vor allem, was der Terror anrichtet, dem Frauen ausgesetzt sind.
Vom Folk hat Barbarossa zu sehr organischen Elektrosounds gefunden. Sein neues Album „Imager“ klingt oft wie Hot Chip im Entspannungsmodus.
Sehr stylish, sehr selbstbewusst und sehr optimistisch – Andreya Triana zeigt auf ihrem zweiten Album, was passiert, wenn die Saat von Lauryn Hill aufgeht.
Mein Sohn ist ein Amokläufer. Um diese Erkenntnis kreist „We Need To Talk About Kevin“. Ein verstörendes, intensives Filmerlebnis mit einer famosen Tilda Swinton.
Die Rastlosigkeit hat The Tallest Man On Earth diesmal zum Prinzip gemacht: Sein viertes Album entstand in ganz unterschiedlichen Ländern – und bietet viele neue Facetten.
Die Autobiographie von John Cleese ist keine Leistungsschau, wird aber eine amüsante Reflexion über das Wesen des (britischen) Humors.
Die positiven Seiten von Afrika wollen The Very Best mit ihrem dritten Album in den Vordergrund stellen – aufgenommen in einem Dorf in Malawi.
So kann man eine alte Liebe zu neuem Leben erwecken: Tocotronic klingen auf dem „Roten Album“, als habe ihnen jemand einen Tritt in den Hintern verpasst, kombiniert mit dem Hinweis: Es gibt eine Welt da draußen!
Kaum zu glauben, wie mühelos Dave Eggers sein Qualitätsniveau hält. Der neue Roman „Eure Väter, wo sind sie? Und die Propheten, leben sie ewig?“ ist schon wieder ein Ereignis. Die Themen sind aktuell wie immer, die Form ist eine veritable Überraschung.