2:54 – „The Other I“
Eine so geheimnisvolle, tiefe Verbindung wie man sie bei 2:54 ausmacht, können wahrscheinlich nur Schwestern entwickeln. Auf „The Other I“ entwickeln sie ihren Sound traumhaft weiter.
Manche nennen es Popkultur: Musik, Film, Bücher, Leipzig
Eine so geheimnisvolle, tiefe Verbindung wie man sie bei 2:54 ausmacht, können wahrscheinlich nur Schwestern entwickeln. Auf „The Other I“ entwickeln sie ihren Sound traumhaft weiter.
Als ein Tierversuch mit Schimpansen schiefgeht, sollen alle Tiere eingeschläfert werden. Will rettet allerdings ein Affenbaby und zieht es zuhause groß. Das Tier entwickelt erstaunliche Intelligenz – und gerät außer Kontrolle. „Planet der Affen: Prevolution“ ist spannend, schlau und sentimental.
In Australien haben Rüfüs mit ihrem Debüt „Atlas“ abgeräumt. Jetzt kommt die Platte auch in Deutschland raus – und bringt den Sommer mit.
Zwei Journalisten wittern die große Story und wollen dabei jeweils die Leichtgläubigkeit des anderen Geschlechts vorführen. „Küss dich reich“ macht daraus eine TV-Komödie, die viel besser ist als ihr Titel das vermuten lässt.
Warm Graves kommen aus Leipzig und beglücken die Welt gleich mit einem Konzeptalbum namens „Ships Will Come“. Die Reise geht ins Paradies, mit Zwischenstopp bei der Apokalypse.
Er hat gekündigt, sich scheiden lassen und auf die große Freiheit gehofft, Jetzt liegt Anders‘ Leben in Trümmern. Ted Thompsons Debütroman „Land der Gewohnheit“ zeigt, wie selbst die Täter der Finanzkrise zu ihren Opfern werden.
Mit „Escapology“ sollte Robbie Williams den US-Markt knacken. Das musste schwierig werden, wenn der beste Song im Refrain Zeilen wie „Because I’m scum“ enthält. Nie klang Robbie so zerrissen wie hier.
Opa ist weg! Das kleine Arschloch macht sich auf die Suche, ahnt allerdings nicht: Der alte Sack ist in der Hölle gelandet, und dort gefällt es ihm sogar. Das ist die Handlung einer sehr, sehr lieblosen Fortsetzung von „Das kleine Arschloch“. Peinlich.
Hurra! Die Foo Fighters machen jetzt genau die Musik, gegen die Nirvana einst angetreten waren. Konventionell, kompetent und langweilig.
Mit dem Comuptervirus „Mona“ soll Israel in die Knie gezwungen werden. Der Mossad ist dem Schöpfer auf der Spur, genau wie ein schwedischer Professor, der seine kranke Frau retten will. Dan T. Sehlberg schafft es in seinem Debütroman, diese Handlungsstränge spannend zu verknüpfen.
Sie konnten nur alles falsch machen – das war die Ausgangssituation für das zweite Album von Kraftklub. „In Schwarz“ hat in der Tat seine Schwächen. Zum Glück gleichen Kraftklub das mit einigen Krachern aus – und mit einem Glaubensbekenntnis für Underdogs.
Bis du merkst, dass du mich liebst, wirst du meine Geisel sein – nach diesem Prinzip nähert sich Ricky seiner Angebeteten Marina an. „Fessle mich!“ wird eine derangierte Liebesgeschichte mit Vorliebe für Trash.
Als Meister der Atmosphäre erweist sich Ben Howard auf seinem zweiten Album. Manchmal klingt „I Forget Where We Were“, als könnten Herbstblätter Lieder schreiben.
MP3s kostenlos und legal, das ist das Prinzip von „Futter für die Ohren“. Diesmal erweisen sich unter anderem eine Dame aus Australien und ein britisches Duo als großzügig. Außerdem gibt es das Lied aus der DAK-Werbung.
Sein Album ist solide, sein Erfolg ist riesig. Kann das Konzert von George Ezra in Leipzig den Siegeszug des Briten erklären?