Underworld – „Drift Episode 1“
Jeden Donnerstag ein neues Lied – dieses Prinzip verfolgen Underworld gemeinsam mit dem Multimedia-Künstlerkollektiv Tomato. „Drift Episode 1“ zeigt die erste Ausbeute des Experiments.
Manche nennen es Popkultur: Musik, Film, Bücher, Leipzig
Jeden Donnerstag ein neues Lied – dieses Prinzip verfolgen Underworld gemeinsam mit dem Multimedia-Künstlerkollektiv Tomato. „Drift Episode 1“ zeigt die erste Ausbeute des Experiments.
Auf ihrem dritten Album schalten The Boys You Know aus Wien einen Gang herunter und fokussieren sich auf den Kern ihres Sounds.
Alles ist verbunden, an seinem Platz, letztlich schön – sofern wir es nicht kaputt machen. Aus dieser so simplen wie tröstlichen Erkenntnis macht Bill Fay auf „Who Is The Sender“ 13 Songs voller Dankbarkeit und Weisheit.
Zwei Planeten kämpfen um frische Luft, Prinzessin Vespa wird dabei zur Geisel: „Spaceballs“ ist eine sehr coole und detailverliebte Science-Fiction-Parodie.
Ein Mann stellt sich blind und erkennt: „Ich erlebe lauter Erfindungen.“ Max Frisch macht aus „Mein Name sei Gantenbein“ eine virtuose Betrachtung rund um die Konstruktion von Erinnerung und Biographie.
Das dritte Album von The 1975 zeigt, wie sie Pop und Rock zugleich erobert haben: Die Platte ist Rock’N’Roll in allem außer der Instrumentierung.
Wie eine Fortsetzung zum aktuellen Album von Tim Neuhaus kann man „Pose III + IV“ betrachten. Zugleich gibt die Sammlung Einblicke in seine Arbeitsweise.
Grillmaster Flash erzählt im Interview über die Tour mit Madsen und Kettcar, die Stärke von Stadionkonzerten, den Reiz der Provinz und Freunde, denen man manchmal aus dem Weg gehen muss.
Neben seiner Rolle als Pop-Tüftler bastelt Dan Deacon immer stärker an einer zweiten künstlerischen Persona als seriöser elektronischer Komponist. Sein Thema auf „Time Trial“: Radfahren.
Thomas ist 50 und taucht plötzlich wieder in sein Leben als 14-Jähriger ein. „Vertraute Fremde“ erzählt von der Unbeschwertheit der Kindheit und dem Überwinden eines Traumas.
Ein cineastischer Sound mit Lust auf Drama prägt das zweite Album von Lord Kesseli & The Drums aus der Schweiz.
Eightes-Sound, schlimme Reime, oberflächliches Weltbild: Angesichts der EP „Aperitif“ fällt es schwer, sich schlimmere Newcomer als Tin Tin vorzustellen.
Zweimal Dortmund ist vertreten in den neuen Liedern, die Shitesite testet, dazu machen Matija neugierig aufs zweite Album und Phillip Boa wird Comic-Held in New York.
Er ist ausgewandert, wäre fast gestorben, hat eine Beziehung beendet, sich verliebt und die Besetzung seiner Band verändert: Eddie Argos ist auf dem fünften Album von Art Brut trotzdem derselbe geblieben. Zum Glück.
Mehr Soundästhetik, Details und Finesse, weniger Hits. Für das zweite Album von Hippo Campus ist das keineswegs ein schlechtes Rezept.