Twins
Aus einem Gen-Experiment gehen der begnadete Julius und der kleinwüchsige Vincent hervor, doch die Zwillinge wissen nichts voneinander. „Twins“ lebt von seiner genialen Besetzung und seinem Eighties-Charme.
Manche nennen es Popkultur: Musik, Film, Bücher, Leipzig
Tatsächlich in voller Blüte steht die Kreativität von Alpines auf ihrem dritten Album. „Full Bloom“ führt Liebeskummer und Klimwandel zusammen.
Blood Red Shoes sind zurück, Das Paradies, Zaz und The Kooks arbeiten an der Beglückung der Welt und die Ehefrau von Marteria lebt einen Fetisch aus: (fast ausschließlich gute) neue Musik im Test.
Der Clou bei Felines aus Kopenhagen ist, wie rotzfrech und überzeugend sie auf ihrem zweiten Album alles, was ihnen passend erscheint, in die eigene Ästhetik integrieren.
Jede Idee wird bei The Night Is Still Young maximal ausgedehnt. Das macht „Universal Boundaries“ zu ziemlich langweiligen Psychedelik-Folkrock.
„The Lillywhite Sessions“ stammen ursprünglich von der Dave Matthews Band. Jetzt hat Ryley Walker sie neu interpretiert – aus Liebe zu dieser sehr uncoolen Band.
Acht Lieder in nicht einmal sieben Minuten: Grillmaster Flash schafft es auf „Pinökel“ tatsächlich, in diesen Husarenritt auch noch eine Botschaft zu packen.
Mit neuem Album kommt Frank Turner nach Leipzig und zeigt: Er achtet sein Publikum genauso sehr wie die Fans ihn selbst verehren.
Nada Surf feiern mit einem Konzert in Leipzig das Jubiläum ihres Meisterwerks „Let Go“. Leider bekommen sie oft die eigene Magie nicht hin.
„Lebe wild, bleib jung und sei gefälligst rebellisch“, heißt die zentrale Aufforderung auf dem dritten Album von Lina. Das wird nicht nur kleinen Mädchen gefallen, sondern ist Stoff für Pop-Enthusiasten.
Das „Stadion“ als Sehnsuchtsort besingt Grillmaster Flash auf seinem zweiten Album – mit Humor, aber ohne Klamauk.
Tolle Melodien, unnachahmliche Stimme, Weltschmerz als Grundprinzip: J Mascis hat auf „Elastic Days“ all seine Stärken parat, dazu eine neue Geheimwaffe.
Leoniden legen im Naumanns in Leipzig eine atemberaubende Show hin. Das Konzert kann einem sogar den Glauben an die junge Generation wieder geben.
Weg aus der Stadt und von E-Gitarren, hin aufs Land und zu Streichern und Klavier: Das erste Soloalbum von Liela Moss (The Duke Spirit) überrascht in mehrfacher Hinsicht.
Das FBI sucht einen Serienkiller und ist auf die Hilfe eines inhaftierten Kannibalen angewiesen, um ihm auf die Spur zu kommen. „Das Schweigen der Lämmer“ ist ein meisterhaftes Spiel mit der Wirkungsmacht des Irrationalen.