Marius Ziska – „Home“
Wenn Marius Ziska „Home“ sagt, meint er damit die Färöer Inseln. Das hört man auf der zweigeteilten Platte, auf der er auch in seiner Muttersprache singt.
Manche nennen es Popkultur: Musik, Film, Bücher, Leipzig
Wenn Marius Ziska „Home“ sagt, meint er damit die Färöer Inseln. Das hört man auf der zweigeteilten Platte, auf der er auch in seiner Muttersprache singt.
Auf ihrer zweiten EP wirken Bosco Rogers wie Kinder, die gerade erst ihre Instrumente erlernt haben – und jetzt mächtig Spaß damit haben.
Eine neue Designerdroge, von der noch kaum jemand weiß, macht einen erfolglosen Schriftsteller in „Ohne Limit“ zum Überflieger. Das funktioniert dank guter visueller Ideen und Bradley Cooper als Hauptdarsteller.
Ironie als Mittel der Weltbewältigung: Dieses Prinzip kann man bei Bill Ryder-Jones auch auf „Yawn“ sehr gut erkennen.
Schöne Stimme, schöne Lieder: Matt Corby klingt auf „Rainbow Valley“ manchmal zu angenehm, schafft es aber meist, seinen Liedern die nötige Substanz zu verleihen.
Auch auf ihrem zweiten Album werfen sich Antarctigo Vespucci besonders gerne in ein schwärmerisches, unglückliches Verliebtsein hinein.
Bei seinem Heimspiel im Ilses Erika zeigt Das Paradies, wie einnehmend und zugleich eigenwillig seine Musik ist. Ein wundervoller Abend.
Neue Besetzung, neuer Schwung: Razorlight legen mit „Olympus Sleeping“ ein überraschendes Comeback hin, auch weil sie den Humor entdecken.
Auf ihrem zweiten Album feiern Leoniden aus Kiel den Triumph trotz vieler Widrigkeiten. Viele Lieder auf „Again“ sind zugleich leicht und entschlossen – und erfreulich komplex.
Die beiden Schweizer von Klaus Johann Grobe waren noch nie so funky wie auf „Du bist so symmetrisch“. Dafür schmeißen sie ihr Markenzeichen über Bord.
Es gibt Verweise auf Puschkin und Dante, Troubadoure und Mönche, Antike und Mittelalter auf dem fünften Album von Julia Holter. „Aviary“ ist trotzdem Pop, manchmal.
Die Musik der Single Mothers ist so wütend, dass man die Band aus Ontario am liebsten besänftigend in den Arm nehmen will. Man traut sich bloß nicht an dieses Inferno ran.
John Niven erzählt in „Music From Big Pink“ die Entstehungsgeschichte eines legendären Hippie-Albums. Das Buch ist Fiktion und Rekonstruktion zugleich – und es wirkt, als sei er dabei gewesen.