It Follows
„It Follows“ ist origineller und intelligenter Horror. Der Clou dieses Films, der von der Weitergabe eines tödlichen Fluchs handelt, steckt schon im Titel.
Manche nennen es Popkultur: Musik, Film, Bücher, Leipzig
„It Follows“ ist origineller und intelligenter Horror. Der Clou dieses Films, der von der Weitergabe eines tödlichen Fluchs handelt, steckt schon im Titel.
OK Kid haben für ihr drittes Album vieles auf den Prüfstand gestellt. Das hat sich gelohnt, denn „Sensation“ ist schlau, originell und mutig.
Der Blick in die Vergangenheit wird für How To Dress Well auf „The Anteroom“ zur Befreiung.
Tod, Provinz, Gesellschaftskritik: Odeville aus Hamburg packen auf ihrem sechsten Album „Rom“ vieles zusammen, was nicht immer zusammen passt.
Mit vier Tracks spürt Ekat Bork auf ihrer neuen EP der Frage nach, ob es in unserer Natur liegt, kontrolliert zu werden. Natürlich bleibt sie selbst dabei ein Freigeist.
Auf Social Media als Ausprägung von struktureller Macht blickt die Schweizerin Daniela Weinmann alias Odd Beholder auf ihrem Debütalbum „All Reality Is Virtual“.
In ihrem Debütroman „Das Herz ist ein einsamer Jäger“ blickt Carson McCullers auf Rassismus, Armut und Unterdrückung in den Südstaaten der 1930er Jahre. Das ist erschütternd, aktuell – und dank einer ganz speziellen Hauptfigur so fesselnd.
Der Gitarrist ist jetzt auch Sänger: Living With Lions aus Vancouver klingen auf „Island“ nicht nur deshalb wie neu geboren und wild entschlossen.
Lina wird rebellisch, Mariah Carey womöglich weise und Art Brut niemand erwachsen: Neue Lieder und Videos im Test.
Als Vagabund und Matrose, als Nacht- und Kneipenmensch zeigt sich der Schraubenyeti aus Leipzig auf seinem zweiten Album. Das steht ihm gut.
Auf seinem siebten Album „Alles ist jetzt“ hat Bosse seine Stärken erkannt und verfeinert sie jetzt. Das ist leider manchmal etwas langweilig.
In „Ramones – eine Lebensgeschichte“ erzählt Flo Hayler die Geschichte seiner Sozialisation als Fan der legendären Band – und zeigt unfreiwillig, wie wenig Punk die Ramones waren.
„Mein Gott, Fucked Up haben ihr eigenes ‚Screamadelica‘ gemacht“, sagt Owen Pallett über diese Platte, zu der er die Streicher beigesteuert hat. Er trifft damit den Nagel auf den Kopf.
Per Gessle’s Roxette bringt die Hits der Schweden auf Tour, nur ohne die ursprüngliche Sängerin. Das Konzept ist ein Volltreffer: Viele Songs bekommen in den neuen Live-Versionen wieder Würde und Frische.
Zwischen verschwörerisch und eingängig bewegen sich Mewithoutyou aus Philadelphia auf ihrem siebten Album. Ihr Ziel ist erneut: der Weg ins Ungewisse.