The Nightcomers
Zwei Waisenkinder werden auf einem einsamen Landsitz von der bigotten Welt der Erwachsenen verwirrt. „The Nightcomers“ ist ein merkwürdiger Thriller mit einem starken Marlon Brando.
Manche nennen es Popkultur: Musik, Film, Bücher, Leipzig
Zwei Waisenkinder werden auf einem einsamen Landsitz von der bigotten Welt der Erwachsenen verwirrt. „The Nightcomers“ ist ein merkwürdiger Thriller mit einem starken Marlon Brando.
Jeder im Schottland des Jahres 1982 hasst Thatcher, und jeder liebt Musik – aus diesen Grundgedanken macht David F. Ross mit „Schottendisco“ einen unterhaltsamen Debütroman.
Kompakter, reduzierter und einfacher agieren Animal Collective auf ihrem zehnten Album. „Painting With“ setzt trotzdem mühelos ein komplexes Kopfkino in Gang.
Wie vielfältig und spannend ein so simpler Begriff wie „Bass Music“ klingen kann, zeigt Roots Manuva auch auf seinem sechsten Album.
Toy sind auf ihrem dritten Album besonders gerne cineastisch. Die Songs auf „Clear Shot“ haben Struktur und Kraft, können aber auch frei fließend und atmosphärisch sein.
Ein 16-Jähriger muss sich in der Neuen Welt durchschlagen: Das Romanfragment „Amerika“ ist für Kafka-Verhältnisse vergleichsweise heiter und stringent – und blickt auf ein verlogenes, hartes Land.
„Otto – Der Film“ überführt das Erfolgsrezept von Otto Waalkes nicht nur in ein neues Format, sondern brachte seine ohnehin enorme Popularität auf ein neues Niveau – auch, weil er sich selbst so witzig findet.
Vier Mittfünfziger nach zu viel Red Bull: So klingt „Dags att tänka på refrängen“, das sechste Album von Gyllene Tider. Und das ist eine sehr gute Nachricht.
Pessimismus, Bekenntnischarakter und die nötige Dosis Feuer prägen die EP „The Moths Of What I Want Will Eat Me In My Sleep“ von Jealous Of The Birds.
Alles könnte auch ganz anders sein. Das ist die wichtigste These auf dem dritten Album von Luluc, und sie stellen sie äußerst feinfühlig und filigran vor.
Brandon Williams alias Chastity zeigt mit „Death Lust“, wie Punk anno 2018 im besten Falle zu funktionieren hat.
Mit einer Stimme wie eine Besessene und zwei kongenialen Mitstreitern verbreitet Mattiel aus Atlanta auf ihrem Debüt so etwas wie die Quintessenz von Rock, der aus Rhythm’N’Blues erwachsen ist.
Das achte Album der Dirty Projectors ist wundervoll und in seinen stärksten Momenten so schön und verwirrend wie das Verliebtsein,
Rebecca ist Mutter geworden und empfindet keine Liebe für ihr Baby. „Das Fremde in mir“ macht sensibel und kitschfrei auf die postpartale Depression aufmerkam – und ruft dazu auf, darüber zu reden.
Die Verfilmung von „Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins“ ist viel zu stilisiert, um packend oder bewegend zu sein. Spannend aus heutiger Sicht ist einzig die Gender-Komponente.