Lily Allen – „No Shame“
Catchy, eigenwillig, schlau: Viel besser als Lily Allen auf „No Shame“ kann man eine verfühte Midlife Crisis nicht verarbeiten.
Manche nennen es Popkultur: Musik, Film, Bücher, Leipzig
Catchy, eigenwillig, schlau: Viel besser als Lily Allen auf „No Shame“ kann man eine verfühte Midlife Crisis nicht verarbeiten.
Auf seinem Debüt „Other Man“ setzt Samuel Hope komplett auf die Kraft seiner Stimme. Das ist zu wenig.
Das neunte Album von Morcheeba bietet zwar keine Weiterentwicklung, aber sehr zuverlässig genau die Wohligkeit, die man von dem Duo aus London erwartet.
Warmduscher aus London (!) vereinen auf ihrem zweiten Album „Whale City“ großes Stilbewusstsein mit dem Willen, diverse Genres nach ihrem Geschmack zu malträtieren.
Über ihren Kampf mit der Depression singt Juliana Daugherty auf ihrem ersten Album. „Light“ legt nahe, wie hartnäckig sie dabei war, trotz sehr subtiler Mittel.
Danger Dan kann es auch ohne die Antilopen Gang: Sein erstes Soloalbum ist smart, kurzweilig und authentisch.
Auf seinem vierten Album „God’s Favorite Customer“ wird Father John Misty nicht nur äußert introspektiv, sondern auch grundsätzlich.
Zwischen Synthiepop und Elektropunk packen UNS aus Berlin ganz viel Diskurs und noch mehr Referenzen. Vor allem aber: Spaß.
Viel mehr als „okay“ hatte man von ABAY eigentlich nicht erwartet. Auf dem zweiten Album wagt sich die zum Quartett gewachsene Band des Ex-Blackmail-Frontmanns aber deutlich aus der Komfortzone.
Ihre eigene Historie, die Fehler der Jugend und die Lust auf die Zukunft feiern die Get Up Kids auf ihrem ersten Release seit sieben Jahren. „Kicker“ fügt sich nahtlos in die Reihe ihrer fantastischen EPs ein.
„Rookie“ of the Year? Vielleicht nicht ganz. Aber The Trouble With Templeton aus Australien haben ein Debütalbum gemacht, das mit Melodie, Cleverness und vor allem Vielseitigkeit besticht.
Fan-Nähe, Bodenständigkeit, Gesang und Leidenschaft sind die Stärken von Biffy Clyro. Das passt wunderbar in den Kontext von „MTV Unplugged“, zeigt ihre Akustik-Show aus dem Roundhouse London.
Mit ihrer Coverversion des Bruce-Springsteen-Klassikers „Dancing In The Dark“ überraschten Hot Chip während ihrer 2015er Tournee. Der Song ist aber nicht einmal der stärkste auf dieser EP.
Betrübt und traurig, aber nicht hoffnungslos und sehr stolz klingt Aisha Burns auf ihrem zweiten Album „Argonauta“. Sie hat gute Gründe dafür.
Ernsthaftigkeit und Eingängigkeit schließen sich bei Chvrches auch auf dem dritten Album keineswegs aus. „Love Is Dead“ setzt hingegen darauf, beide Komponenten bis zum Maximum auszureizen.