Eels – „The Deconstruction“
Seid freundlich zueinander, seid rücksichtsvoll. Mit diesem Appell klingen die Eels auf „The Deconstruction“ so wenig verzweifelt wie nie – und natürlich weiterhin großartig.
Manche nennen es Popkultur: Musik, Film, Bücher, Leipzig
Seid freundlich zueinander, seid rücksichtsvoll. Mit diesem Appell klingen die Eels auf „The Deconstruction“ so wenig verzweifelt wie nie – und natürlich weiterhin großartig.
Ein inneres Licht stellen Mind Over Mirrors in den Mittelpunkt von „Bellowing Sun“, im wörtlichen wie im übertragenen Sinne.
Obwohl Wye Oak aus Baltimore auf ihrem sechsten Album unzählige Einflüsse vereinen, klingt doch alles auf „The Louder I Call, The Faster It Runs“ wie aus einem Guss.
Mit vielen Flöten, Geräuschsamples und nicht zuletzt feinen Melodien hat Cosmo Sheldrake aus London ein höchst faszinierendes Debütalbum vorgelegt.
Über seine Erfahrungen als Einwanderer aus Ghana nach Deutschland singt Kwadi auf seiner ersten EP. „Lost In The Woods“ legt aber die Vermutung nahe, dass er seinen Sound noch nicht gefunden hat.
Nach dem Hype um „Top To Toe“ beweist Fenne Lily auch auf Albumlänge: Sie kann große Sensibilität mit heimlicher Härte vereinen.
Frauen sollten sich nicht über Männer definieren, heißt die wichtige Botschaft auf „Bark Your Head Off, Dog“. Hop Along unterlegen das mit einem bunten Stilmix und gerne giftigen Texten.
Mit etwas Spektakel und viel Atmosphäre wirft „Der Exorzismus von Emily Rose“ grundlegende Fragen über Msytik, Religion und die Grenzen der Gerichtsbarkeit auf.
Ihr vorletztes Konzert vor der Trennung 1983 ließen Blondie vom Fernsehsender HBO aufzeichnen. Als Bootleg unter dem Titel „Greatest Hits“ gibt es die Show aus Toronto auf DVD.
Fast 50 Jahre nach der Tat ist die französische Justiz einem Kriegsverbrecher aus der Zeit des Vichy-Regimes auf der Spur. „The Statement“ blickt komplex und mit einem meisterhaften Michael Caine auf ein dunkles Kapitel französischer Geschichte.
Songs, die oft kürzer sind als zwei Minuten und klingen, als wären sie im Kinderzimmer aufgenommen: Wer „Vessel“ von Frankie Cosmos deshalb für ein unbedarftes Album hält, liegt komplett falsch.
Surfer, Religion und mehr Elektronik: Amen Dunes nimmt auf seinem fünften Album wieder Mythen und Widersprüche in den Blick.
Mit 34 legt Dorit Jakobs ihr Solodebüt vor und kämpft darauf mit dem Erwachsensein. „Im Aufruhr der Lethargie“ ist manchmal zu unentschieden, aber in jedem Fall individuell.
Anna könnte glücklich sein, beginnt aber eine Affäre, mit der sie die gesamte Sicherheit ihres Lebensentwurfs aufs Spiel setzt. „Was will ich mehr“ verbindet auf erstaunlich nüchterne Weise eine Liebesgeschichte mit den Folgen der Finanzkrise.
Ihre Wut auf Donald Trump und seine Gesinnungsgenossen kanalisieren Superchunk auf „What A Time To Be Alive“ – und zeigen, wie aktuell ihre Botschaften sind.