Lina, Haus Auensee, Leipzig
Wie fühlt sich ein Konzert an, bei dem man von Elfjährigen umgeben ist? Beim Auftritt von Lina im Haus Auensee in Leipzig habe ich den Härtetest gemacht.
Manche nennen es Popkultur: Musik, Film, Bücher, Leipzig
Wie fühlt sich ein Konzert an, bei dem man von Elfjährigen umgeben ist? Beim Auftritt von Lina im Haus Auensee in Leipzig habe ich den Härtetest gemacht.
Täuschung und Verwirrung sind die wichtigsten Themen auf dem neunten Album von Erdmöbel – inklusive der Entwicklungen, die ihnen selbst rätselhaft sind.
Auf ihrem sechsten Album sind Montreal hörbar bemüht, aktuell zu sein. „Schackilacki“ wird trotzdem ein wenig zu berechenbarer Pop-Punk.
Erdmöbel werden praktisch, die Young Fathers werden immer großartiger und in Vancouver scheint ein Indie-Wunderwerk zu entstehen: neue Songs im Überblick.
Mit „Let Me Go“ hat Philip Selway den Soundtrack zum gleichnamigen Film von Polly Steele gemacht. Man erkennt, warum der Radiohead-Drummer davon schon immer geträumt hat: Statt Schlagzeug gibt es maximale Ernsthaftigkeit.
Das Internet ist im Debütroman von Josefine Rieks wieder abgeschafft, nur ein paar Kids trauern dem noch nach. „Serverland“ ist keine literarische Großtat, wirft damit aber vor allem spannende Fragen über die Gegenwart auf.
Worum es geht, erkennt man auf „A Day With The Homies“ kaum. Trotzdem gilt für die neue EP von Panda Bear: Das Werk ist stärker als die Summe seiner Teile.
„Die Beatles sind Idioten – Radiohead auch“, behauptet Linus Volkmann. Seine Lesung in Leipzig untermauert das zwar nicht, macht aber trotzdem Spaß.
Nach 15 Jahren Vollgas ist Schluss für die Wild Beasts. Mit „Last Night All My Dreams Came True“ legen sie ein sehr überzeugendes letztes Statement vor.
Die Schatzkiste der Stones ist tatsächlich noch gefüllt. Neustes Fundstück: Im Mai 2015 brachten sie das legendäre „Sticky Fingers“ erstmals in voller Länge live auf die Bühne – und zeigten sich in sehr guter Form.
Nie wirklich spektakulär, aber auch nie schlecht ist das dritte Album von Johannes Falk. Seine größte Stärke auf „Von Mücken und Elefanten“: ein gutes Näschen für Orte, an denen man Trost finden kann.
Wieso ist die E-Gitarre ein so ikonisches Instrument? The Edge, Jimmy Page und Jack White beantworten diese Frage in „It Might Get Loud“ – und verzichten zum Glück weitgehend auf Schwanzvergleich.
Mit „Die Geschichte des verlorenen Kindes“ gelingt Elena Ferrante ein krönender Abschluss für ihre neapolitanische Saga. Der vierte Roman der Reihe zeigt: In der Geschichte dieser Freundschaft steckt der Aufruf zum Aufbegehren.
Reifer und weniger unmittelbar klingen The Wombats auf ihrem vierten Album. Gerade deshalb wird „Beautiful People Will Ruin Your Life“ ein so großes Vergnügen.
Eigenständiger will Ezra Furman seine Songs auf „Transangelic Exodus“ klingen lassen. Das klappt – auch getrieben vom bedrohlichen Umfeld im Donald-Trump-Amerika.