Philip Selway – „Let Me Go“
Mit „Let Me Go“ hat Philip Selway den Soundtrack zum gleichnamigen Film von Polly Steele gemacht. Man erkennt, warum der Radiohead-Drummer davon schon immer geträumt hat: Statt Schlagzeug gibt es maximale Ernsthaftigkeit.
Manche nennen es Popkultur: Musik, Film, Bücher, Leipzig
Mit „Let Me Go“ hat Philip Selway den Soundtrack zum gleichnamigen Film von Polly Steele gemacht. Man erkennt, warum der Radiohead-Drummer davon schon immer geträumt hat: Statt Schlagzeug gibt es maximale Ernsthaftigkeit.
Apothek, ein Duo aus Norwegen, macht Musik aus der Lücke: Ihr sehr origineller Sound entsteht, wenn die Prinzipien von Singer-Songwriter-Mentalität und Pop-Produktion aufeinandertreffen.
Selbstmitleid auf Platte ist nur erlaubt, wenn es den Hörer einbezieht. Auf dem Debüt von Aero Flynn gelingt das – trotz prominenter Unterstützung – kein bisschen.
Ein Konzeptalbum über die Eroberung des Weltraums? Public Service Broadcasting zeigen mit „The Race For Space“, wie spaßig das klingen kann.
Der Schlagzeuger von Radiohead macht sein zweites Soloalbum. Braucht man das? Falls man den Radiohead früherer Tage nachtrauert, lautet die Antwort eindeutig: Ja!
“Hugeness may be imminent”, lautet die Prognose des Guardian für das erste Album von The Ramona Flowers. Man sollte das als Warnung verstehen, denn das Quintett aus Bristol bietet zwar manchmal Talent, aber leider immer auch eine Überdosis Pathos.
Griefjoy wollen auf ihrem ersten Album „music without any barrier“ bieten. Das klappt beinahe.
Suns Of Thyme aus Berlin machen Stoner-Rock. Mit der Betonung auf Stoner.
Beim ersten Mal klingt „Lanterns“, das dritte Album von Son Lux, noch belanglos. Schon der zweite Durchlauf wird bemerkenswert, beim dritten Mal wird die Platte bedeutend.
Mrs Greenbird kennt man von The X Factor. Das erste Album ist eine sehr heitere Platte, die viel Charme und gute Momente hat, jedoch auch einige Probleme.
Öl als hartes Business: Statt mit viel Plot erzählt „There Will Be Blood“ davon mit düsterer Atmosphäre, tollen Bildern und einem starken Daniel Day-Lewis.
Eine Platte über seine Heimat auf den Orkney-Inseln hat Erland Cooper (von Erland & The Carnival) gemacht. Sie klingt manchmal wie der letzte Atemzug eines unruhigen Geistes.
Das dritte Album von Here We Go Magic lebt von seiner Luftigkeit. Und von Produzent Nigel Godrich.
Das Debüt von Emika ist ein geheimnisvolles, ambitioniertes Album ab, das schillernd und verführerisch ist wie ein Kristall. Aber unter dieser Oberfläche steckt meistens: nichts.
Lady Gaga, Bilanz 2011: Sie hat die 1000. Nummer-1-Single in der Geschichte der Billboard-Charts gelandet. Sie hat einen Bambi bekommen. Sie hat ihr aktuelles Album …