Monatliche Archive: April 2015


Szene aus dem Film "In deinem Bann gefangen" mit Pio Marmai und Kristin Scott Thomas

In deinem Bann gefangen

Yann entführt die Ärztin, die er für den Tod seiner Frau verantwortlich macht. Als er sie in seiner Gewalt hat, weiß er allerdings nicht, was er mit ihr machen soll. „In deinem Bann gefangen“ zeigt, was ein Stockholm-Syndrom ist – und leider wenig mehr.


Hingehört: Citizens! – “European Soul”

Europop, eingespielt von Briten, aufgenommen in Paris. So lässt sich „European Soul” zusammenfassen, das zweite Album von Citizens! Leider klingt das wie eine sehr schlechte Ausgabe von Roxette, anno 1986.

Covers des Albums "European Soul" von Citizens!

Szene aus dem Film "Young Adult" mit Charlize Theron

Draufgeschaut: Young Adult

Mavis ist 37 und will ihre High-School-Liebe Buddy zurückerobern. Der ist allerdings glücklich verheiratet und frischgebackener Vater. Die Macher von „Juno“ machen daraus in „Young Adult“ eine bittere Betrachtung darüber, wie man alt werden kann ohne erwachsen zu werden.


Hingehört: Jonathan Jeremiah – „Oh Desire“

Trauriger Mann mit Bart und Gitarre: Damit bringt man Jonathan Jeremiah auch bei „Oh Desire“ auf den Punkt. Glücklicherweise hat er diesmal aber eine Band dabei. Oder ein ganzes Orchester.

Cover des Albums "Oh Desire" von Jonathan Jeremiah

Cover des Buchs "Girl In A Band" von Kim Gordon

Kim Gordon – „Girl In A Band“ 1

Ein Leben als Indie-Ikone: Kim Gordon reflektiert die Bedeutung von Rock, die Rolle von Frauen in der Musikwelt und die Dynamik von Sonic Youth. Und rechnet bitterbös mit dem Mann ab, mit dem sie 30 Jahre in einer Band und 27 Jahre verheiratet war.


The Wombats – „Glitterbug“

Bubblegum mit Ecken und Kanten: The Wombats liefern auch auf ihrem dritten Album „Glitterbug“ betörenden Indie-Pop. Ihre wichtigste Inspirationsquelle: California Girls.

Cover des Albums "Glitterbug" von The Wombats

Filmszene aus Gottes Werk und Teufels Beitrag mit Michael Caine und Tobey Maguire

Gottes Werk und Teufels Beitrag

In einem Waisenhaus wächst Homer Wells auf, dann zieht es ihn in die Welt hinaus. „Gottes Werk und Teufels Beitrag“ packt große philosophische Fragen in herrliche Bilder.


Hingehört: Slug – „Ripe“

Auf Tournee mit Field Music gewann Ian Black die Erkenntnis: Eine eigene Band ist eine feine Sache. Jetzt hat er mit Slug seine Ein-Mann-Combo am Start, und eine Musik, die reichlich Überraschungen bietet.

Plattencover des Albums "Ripe" von Slug

Draufgeschaut: Der Mann, der Yngve liebte

Alles läuft gut für den 17-jährigen Jalle: Das schönste Mädchen der Schule ist seine Freundin, seine Punkband sorgt für Aufsehen. Dann kommt ein Junge neu an die Schule, der ihn fasziniert – und ihn zweifeln lässt, ob er weiß, was er will. „Der Mann, der Yngve liebte“ ist ein tolles Porträt von Jugendkultur in den späten 1980ern.

Szenenfoto aus dem Film "Der Mann, der Yngve liebte"

Vorsicht vor Leuten

Lorenz ist Sachbearbeiter im Bauamt, und er ist die personifizierte Bequemlichkeit – bis ihn seine Frau verlässt. Bei einem großen Immobilienprojekt will er ihr beweisen, was alles in ihm steckt. „Vorsicht vor Leuten“ ist eine wunderbar intelligente Komödie in bester Stromberg-Tradition.

Szene aus dem Film Vorsicht vor Leuten