Draufgeschaut: Crazy 1


Benjamin (Robert Stadlober) kämpft mit Mathe - und seinen Mitschülern.

Benjamin (Robert Stadlober) kämpft mit Mathe – und seinen Mitschülern.

Film Crazy
Produktionsland Deutschland
Jahr 2000
Spielzeit 97 Minuten
Regie Hans-Christian Schmid
Hauptdarsteller Robert Stadlober, Tom Schilling, Julia Hummer, Oona-Devi Liebich, Karoline Herfurth, Alexandra Maria Lara
Bewertung ***

Worum geht’s?

Benny ist 16 und wird von seinen Eltern auf ein Internat geschickt. Es ist seine letzte Chance, doch noch das Abitur zu schaffen. Doch es fällt ihm schwer, sich einzuleben – vor allem, weil er halbseitig gelähmt ist. Doch nach und nach findet er sich in der neuen Umgebung zurecht. Vor allem mit seinem Zimmer-Genossen Janosch freundet er sich an – bis die beiden zu Konkurrenten werden, weil sie beide in die hübsche Musterschülerin Malen verliebt sind.

Das sagt shitesite:

Ein eindrucksvoller Jugendfilm, der für viele der Schauspieler hier das Sprungbrett zu einer beachtlichen Karriere wurde, ist Crazy vor allem wegen der Romanvorlage von Benjamin Lebert, aus der auch im Film fleißig aus dem Off zitiert wird. Wie so oft bei Internatsgeschichten ist es die Geschichte einer Freundschaft und die Geschichte einer Liebe. Wie bei allen guten Internatsgeschichten funktioniert Crazy vor allem durch den sehr geschickten Mix an Charakteren. Dazu kommt Robert Stadlober in der Hauptrolle, der zunächst nur einen (arg bedröppelten) Gesichtsausdruck haben zu scheint, dann aber gekonnt der Tortur Ausdruck verleiht, die im Zentrum von Crazy steht: Der Wunsch, aus dem eigenen Körper auszubrechen – zumal in der Pubertät als Lebensabschnitt, in dem alles Körperliche überbetont ist.

Der Trailer zum Film:


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