Draufgeschaut: Findet Nemo


Marlin (rechts) will mit Hilfe der anderen Fische seinen Sohn wieder finden.

Marlin (rechts) will mit Hilfe der anderen Fische seinen Sohn wieder finden.

Film Findet Nemo
Produktionsland USA
Jahr 2003
Spielzeit 96 Minuten
Regie Andrew Stanton, Lee Unkrich
Sprecher Domenic Redl, Christian Tramitz, Anke Engelke, Udo Wachtveitl, Thomas Fritsch, Thomas Albus, Jean Pütz
Bewertung ****

Worum geht’s?

Marlin hat es nicht leicht: Seit seine Frau beim Angriff eines Baracuda getötet wurde, muss er sich als alleinerziehender Clownfisch um seinen Sohn Nemo kümmern und zudem mit seiner Angst vor den Gefahren klarkommen, die im weiten Ozean lauern. Es kommt noch schlimmer: Als Nemo seinen ersten Schultag hat, geraten die beiden in Streit. Der kleine Nemo flieht aus dem heimischen Korallenriff hinaus ins weite Meer und wird prompt von einem Taucher gefangen und entführt. Sein Vater Marlin sieht nur eine Chance: Er muss sich durch den Ozean kämpfen, um seinen Sohn wieder zu finden.

Das sagt shitesite:

Beinahe alles an Findet Nemo ist perfekt: Die Animationen sind ein Augenschmaus, die Charaktere sind fein gezeichnet und vielschichtig genug, um auch für Erwachsene beste Unterhaltung zu bieten, die Geschichte findet eine sehr schöne Balance aus besinnlichen und turbulenten Passagen.

Es gibt famose Ideen wie die Selbsthilfegruppe der vegetarischen Haie oder die Szene, in der Nemo das Feuerprobe-Ritual im Aquarium bestehen soll. Dazu kommt in Findet Nemo eine Farbenpracht, die letztlich den wahren Star dieses Films offenbart: die Vielfalt des Ökosystems unter Wasser.

Was fehlt, sind die wirklich herzzerreißenden Momente. Die Geschichte ist schön ausgetüftelt, dramaturgisch schlüssig und mit ein paar cleveren Zitaten angereichert. Aber im Vergleich zu anderen modernen Klassikern des Animationskinos wie beispielsweise Wall-E fehlt hier in Sachen Emotionalität das Tüpfelchen auf dem i.

Bestes Zitat:

“Fische gehören nicht in einen Glaskasten.”

Der Trailer zum Film:

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