Draufgeschaut: Matrix Reloaded


Neo (Keanu Reeves, Mitte) muss die Stadt Zion vor der Zerstörung retten.

Neo (Keanu Reeves, Mitte) muss die Stadt Zion vor der Zerstörung retten.

Film Matrix Reloaded
Produktionsland USA
Jahr 2003
Spielzeit 136 Minuten
Regie Larry Wachowski, Andy Wachowski
Hauptdarsteller Keanu Reeves, Laurence Fishburne, Carrie-Anne Moss, Monica Bellucci, Jada Pinkett Smith
Bewertung ***1/2

Worum geht’s?

Seit Neo, der Auserwählte, in den Reihen der Widerstandskämpfer der Zukunft ist, können sie immer mehr Menschen aus der Matrix befreien – einem Programm, das ihnen eine künstliche Realität vorgaukelt, während sie in Wirklichkeit bloß als Kraftwerke benutzt werden, um die Maschinen mit Energie zu versorgen, die längst die Weltherrschaft übernommen haben. Um der Rebellion ein für allemal Einhalt zu gebieten, planen die Maschinen einen großangelegten Angriff auf Zion, die Stadt, in der sich die befreiten Menschen gesammelt haben. Nur Neo kann Zion vor dieser Bedrohung retten: Er muss den Zentralcomputer der Matrix finden.

Das sagt shitesite:

Im Gegensatz zum ersten Teil der Trilogie setzt Matrix Reloaded deutlich mehr auf Tempo. Sofort geht es mit spektakulären Effekten zur Sache, und auch in den folgenden zwei Stunden gibt es über weite Strecken fast atemlose Action. Die Kampfszenen sind dabei filigran choreografiert, sodass man mitunter fast ein Ballett zu sehen glaubt.

Auch sonst berauscht sich Matrix Reloaded ein Stück zu sehr an der eigenen Optik. Computertricks und Stunts ersetzen hier den komplexen Überbau, der den ersten Teil noch ausgemacht hatte. Das geht leider auf Kosten der Geschlossenheit des Films: Erst nach 20 Minuten wird der Ausgangspunkt der Handlung einigermaßen klar, danach nehmen die privaten Verstrickungen der Hauptfiguren, religiöse Anspielungen und dutzendweise Verfolgungsjagden einen weitaus größeren Raum ein als in The Matrix.

Zwar werden noch immer die großen Konflikte der Menschheit ausgefochten, zwischen Glaube und Wissen, Hoffnung und Zweifel, Gefühl und Berechnung. Doch allzu oft ersetzt Matrix Reloaded diesmal Philosophie durch Esoterik. Das ist ästhetisch herausragend, aber insgesamt bei weitem nicht so packend wie der erste Matrix-Teil.

Bestes Zitat:

“Entscheidung ist eine Illusion, entstanden zwischen denen mit Macht und denen ohne.”

Der Trailer zum Film:

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