Draufgeschaut: Stadt der Engel


Um Maggie (Meg Ryan) wirklich zu lieben, muss Seth (Nicolas Cage) die Unsterblichkeit aufgeben.

Film Stadt der Engel
Produktionsland USA
Jahr 1998
Spielzeit 110 Minuten
Regie Brad Silberling
Hauptdarsteller Nicolas Cage, Meg Ryan, Andre Braugher, Dennis Franz
Bewertung ****

Worum geht’s?

Seth ist ein Engel. Nicht nur im metaphorischen, sondern im ganz wörtlichen Sinn. Er genießt es, mit seinen anderen unsichtbaren Kollegen am Strand den Sonnenaufgang zu beobachten oder sich in der Bibliothek unter die Menschen zu mischen. Sein Job ist es, die Toten beim Sterben in Empfang zu nehmen und ins Jenseits zu begleiten. Dabei begegnet er der Ärztin Maggie – und verliebt sich in sie. Wenn er die Liebe wirklich spüren möchte, muss er aber vom Engel zum Menschen werden. Ist seine Liebe so groß, dass er dafür die Unsterblichkeit aufgibt?

Das sagt shitesite:

Man kann viel herummeckern an Stadt der Engel. Meg Ryan spielt das, was sie immer spielt: ein herzensgutes, minimal neurotisches Persönchen. Nicolas Cage guckt fast zwei Stunden lang nur völlig belämmert aus der Wäsche. Und mit Der Himmel über Berlin, das hier als Vorlage diente, hat das amerikanische Remake natürlich nicht mehr viel gemein. Trotzdem ist Stadt der Engel ein durch und durch humanistischer Film, der unter die Haut geht und grundsätzliche Fragen unseres Daseins trotz aller Zwänge, die ein Liebesfilm mit sich bringt, nicht nur ankratzt. Welchen Wert das Menschsein hat, wie großartig das Leben an sich ist, könnte kaum rührender inszenieren.

Der Trailer zum Film:

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