Hingehört: Astrids Farm – „Cyclist“


„Cyclist“ klingt wie der Inbegriff von Indie.

Künstler Astrid’s Farm
Album Cyclist
Label Pop Up
Erscheinungsjahr 2008
Bewertung ***

Thomas Lebioda ist angeblich ein ehemaliger Radprofi. Er ist außerdem der Ex-Bassist von Ich Jetzt Täglich. Und nun hat der Hamburger mit Astrid’s Farm seine eigene Band. Und die klingt wie der Inbegriff von Indie.

Cyclist, das Debüt das Quartetts, wird allen Freude machen, die Nada Surf oder Pavement zu ihren Favoriten zählen. Die Kompositionen sind in den Sixties verwurzelt – dieser Ansatz erinnert ebenso wie Lebiodas Stimme enorm an die tollen Electric Soft Parade. So gelingen niedliche Balladen wie About A Band, es gibt Byrds-Jangle wie Universal Accident und mit dem Titelsong auch ein Instrumentalstück.

Auf Lies singt sogar die Legende Walter Thielsch (ehemals Palais Schaumbaurg) mit. Das ganze Album ist enorm ausgereift, ohne deshalb seine Neugier verloren zu haben. Nur ein etwas besseres Mastering hätte Cyclist gebrauchen können. Oder etwas Doping.

Auch so kann live aussehen: Eine Performance in der Einkaufsmeile:

Astrids Farm bei MySpace.

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