DDR


Durchgelesen: Uwe Johnson – „Mutmaßungen über Jakob“




Verkehrsunfall? Sebsttötung? Auftragsmord? Den Weg zu einem Todesfall zeichnet Uwe Johnson in „Mutmaßungen über Jakob“ kunsvoll nach – und verschleiert ihn zugleich. Sein Roman wirft zudem einen kritischen Blick auf die heiße Phase des Kalten Krieges.

Mußmaßungen über Jakob Uwe Johnson Kritik Rezension

Cover des Romans "Unschuld" von Jonathan Franzen

Durchgelesen: Jonathan Franzen – „Unschuld“




Das Internet ist genau wie die DDR, lautet die These im neuen Roman von Jonathan Franzen. Er findet in „Unschuld“ die nötigen poetischen Mittel, um diese Parallele zumindest halbwegs plausibel zu machen.


Szene aus dem Film "Der Turm"

Draufgeschaut: Der Turm




Uwe Tellkamps „Der Turm“ könnte man für unverfilmbar halten. Ein ARD-Zweiteiler wagt es trotzdem und gelingt. Dank Fokus auf das Zwischenmenschliche und Freiheit von Klischees.


Alfred Mannschatz (Peter Sodann) will seine alten Überzeugungen nicht aufgeben.

Draufgeschaut: Tage des Sturms




Die „Tage des Sturms“ spielen sich in diesem Film rund um den 17. Juni 1953 ab. Allerdings nicht in Berlin, sondern in Bitterfeld. Dieser Schauplatz erweist sich als Glücksfall für den Film, der sich vorschnelle Urteile erfreulicherweise verbietet.


Draufgeschaut: Friendship!




Eine starke Pointe am Ende, eine gute Chemie zwischen den Hauptdarstellern und brauchbare Gags: „Friendship“, das von der Rundreise zweier Halbstarker aus der DDR durch die USA erzählt, ist eine charmante und leichtfüßige Komödie.

Tom (Matthias Schweighöfer, links) und Veit (Friedrich Mücke) kommen aus der DDR und wollen nach San Francisco.

Auch 22 Jahre nach dem Ende der DDR ist sich Margot Honecker keiner Schuld bewusst. Foto: NDR

Die schockierende Welt von Margot Honecker




La Reina heißt der Stadtteil in Santiago de Chile, in dem Margot Honecker heute lebt. Übersetzt bedeutet das: die Königin. Und genau so führt sich die ehemals mächtigste Frau der DDR auf in ihrem ersten Fernsehinterview seit mehr als 20 Jahren. Das Ende der DDR? Eine Verschwörung! Die marode Wirtschaft? […]


Michael (Alexander Scheer, Dritter von links) und seine Freunde versuchen, sich mit der DDR zu arrangieren.

Draufgeschaut: Sonnenallee




Seltsame Story, guter Film: Zwischen Klischees und echtem Alltag, zwischen Albernheiten und den existenziellen Sorgen des Lebens in der DDR findet „Sonnenallee“ fast traumwandlerisch den richtigen Weg.


Draufgeschaut: Das Wunder von Berlin




Als Punk in der DDR hat es Marco nicht leicht. Erst recht nicht, als er seinen Wehrdienst leisten soll – während ringsum das Land zusammenbricht. „Das Wunder von Berlin“ ist ein spannendes Familiendrama, das geschickt der Ostalgie-, Klamauk- oder Nationalismusfalle ausweicht.

Marco (Kostja Ullmann) sorgt als Punk in der DDR für Aufsehen.

Udo Struutz (Wolfgang Stumph) will mit seiner Frau Rita (Marie Gruber) und Tochter Jacqueline (Claudia Schmutzler) nach Neapel.

Draufgeschaut: Go Trabi Go




Film Go Trabi Go Produktionsland Deutschland Jahr 1991 Spielzeit 92 Minuten Regie Peter Timm Hauptdarsteller Wolfgang Stumph, Claudia Schmutzler, Marie Gruber, Dieter Hildebrandt, Ottfried Fischer, Diether Krebs, Konstantin Wecker Bewertung ** Worum geht’s? Auf den Spuren von Goethes Italienischer Reise will Familie Struutz den Weg nach Neapel wagen. Schließlich bietet […]


Durchgelesen: Florian Huber – „Meine DDR“ 1




Autor Florian Huber Titel Meine DDR. Leben im anderen Deutschland Verlag Rowohlt Berlin Erscheinungsjahr 2008 Bewertung *** Als die DDR gegründet wurde, waren sich selbst ihre Gründungsväter sicher, mit diesem Staat allenfalls ein Provisorium geschaffen zu haben, für ein paar Monate, im höchsten Falle Jahre. Doch dann hatte dieser Staat […]

"Meine DDR" erzählt die Geschichte des SED-Staats aus der Perspektive seiner Bürger.