DDR


Das Wunder von Leipzig

Das Dokudrama „Das Wunder von Leipzig“ zeichnet eindringlich die wichtigste Phase der Friedlichen Revolution nach.

Das Wunder von Leipzig Review Filmkritik

Szene aus dem Film Nikolaikirche von Frank Beyer

Nikolaikirche

Im Leben einer Familie in Leipzig personifiziert sich das Ende der DDR: „Nikolaikirche“ zeigt, nach dem Roman von Erich Loest, fast dokumentarisch die Macht von Unterdrückung und die Macht von Widerstand.


Mußmaßungen über Jakob Uwe Johnson Kritik Rezension

Durchgelesen: Uwe Johnson – „Mutmaßungen über Jakob“

Verkehrsunfall? Sebsttötung? Auftragsmord? Den Weg zu einem Todesfall zeichnet Uwe Johnson in „Mutmaßungen über Jakob“ kunsvoll nach – und verschleiert ihn zugleich. Sein Roman wirft zudem einen kritischen Blick auf die heiße Phase des Kalten Krieges.


Jonathan Franzen – „Unschuld“

Das Internet ist genau wie die DDR, lautet die These im neuen Roman von Jonathan Franzen. Er findet in „Unschuld“ die nötigen poetischen Mittel, um diese Parallele zumindest halbwegs plausibel zu machen.

Cover des Romans "Unschuld" von Jonathan Franzen

Der Turm

Uwe Tellkamps „Der Turm“ könnte man für unverfilmbar halten. Ein ARD-Zweiteiler wagt es trotzdem und gelingt. Dank Fokus auf das Zwischenmenschliche und Freiheit von Klischees.

Szene aus dem Film "Der Turm"

Tage des Sturms

Die „Tage des Sturms“ spielen sich in diesem Film rund um den 17. Juni 1953 ab. Allerdings nicht in Berlin, sondern in Bitterfeld. Dieser Schauplatz erweist sich als Glücksfall für den Film, der sich vorschnelle Urteile erfreulicherweise verbietet.

Alfred Mannschatz (Peter Sodann) will seine alten Überzeugungen nicht aufgeben.

Tom (Matthias Schweighöfer, links) und Veit (Friedrich Mücke) kommen aus der DDR und wollen nach San Francisco.

Draufgeschaut: Friendship!

Eine starke Pointe am Ende, eine gute Chemie zwischen den Hauptdarstellern und brauchbare Gags: „Friendship“, das von der Rundreise zweier Halbstarker aus der DDR durch die USA erzählt, ist eine charmante und leichtfüßige Komödie.


Die schockierende Welt von Margot Honecker

La Reina heißt der Stadtteil in Santiago de Chile, in dem Margot Honecker heute lebt. Übersetzt bedeutet das: die Königin. Und genau so führt sich die ehemals mächtigste Frau der DDR auf in ihrem ersten Fernsehinterview seit mehr als 20 Jahren. Das Ende der DDR? Eine Verschwörung! Die marode Wirtschaft? […]

Auch 22 Jahre nach dem Ende der DDR ist sich Margot Honecker keiner Schuld bewusst. Foto: NDR

Draufgeschaut: Sonnenallee

Seltsame Story, guter Film: Zwischen Klischees und echtem Alltag, zwischen Albernheiten und den existenziellen Sorgen des Lebens in der DDR findet „Sonnenallee“ fast traumwandlerisch den richtigen Weg.

Michael (Alexander Scheer, Dritter von links) und seine Freunde versuchen, sich mit der DDR zu arrangieren.