Durchgelesen: Gavin Knight – “The Hood”

März 16, 2013 · Posted in Bücher, Bücherregal · Comment 
"The Hood" zeigt, wie brutal die Jugendkriminalität in Großbritannien mittlerweile ist.

“The Hood” zeigt, wie brutal die Jugendkriminalität in Großbritannien mittlerweile ist.

Autor Gavin Knight
Titel The Hood
Originaltitel Hood Rat. Britain’s Lost Generation
Verlag Ullstein
Erscheinungsjahr 2011
Bewertung ***

Wäre The Hood ein Roman, müsste man dieser Geschichte über Jugendkriminalität in Großbritannien einige Vorwürfe machen. Der Plot ist mit Zahlen überfrachtet. Die Figuren – egal ob Kriminelle oder Polizisten – wirken mitunter schablonen- und klischeehaft. Und vor allem scheint das Buch zur Übertreibung zu neigen. Von Achtjährigen als Gangster auf Mountainbikes ist da die Rede. Von Banden, die zur Rache an ihren Gegnern deren Mütter und Schwestern vergewaltigen. Von finsteren Ecken in London, die „genauso wie Mogadischu“ sein sollen.

In Wirklichkeit sind all dies die Stärken von The Hood. Denn Gavin Knight, der als Journalist unter anderem für den Guardian und die Times arbeitet, hat keinen Roman geschrieben. The Hood ist ein Sachbuch. Es ist spannend, mitunter sogar so spannend wie ein Thriller. Es ist lebendig. Und es ist schockierend. Der Autor hat zwei Jahre lang als embedded journalist Polizeieinheiten bei ihrem Kampf gegen die Gangkultur und Drogenkriminalität begleitet. Was er berichtet, wurde vom Independent, in Anspielung auf den Mafia-Bestseller von Roberto Saviano, nicht ganz zu Unrecht zusammengefasst als „Großbritanniens Gomorrha“. Die Scottish Mail nennt das Buch „the most important crime story of the decade“.

Knight erzählt von drei Schauplätzen. Der 14-jährige Troll, ein ehemaliger Kindersoldat aus Somalia, herrscht auf den Straßen im Osten Londons. Als Pilgrim, ein einst gefürchteter Gangleader, aus dem Gefängnis entlassen wird, kämpfen die beiden um ihr Revier. Das Mittel der Wahl heißt: erbarmungslose Gewalt ohne Rücksicht auf Kollateralschäden.

In Manchester versucht Detective Anders Svensson, den Drogenboss Merlin und dessen Vollstrecker, den eiskalten Killer Flow, zu überführen. Svensson arbeitet in einer Spezialeinheit gegen Bandenkriminalität, und seine unorthodoxen Methoden und sein legendäres Informantennetzwerk sollen helfen, die beiden Gangster in Schach zu halten. Svensson ist ein beinahe besessener Polizist, der Prototyp des unbeugsamen Kämpfers gegen das Unrecht. Die Verbrecherjagd ist sein Lebensinhalt, und sein (entsprechend zerrüttetes) Privatleben steht natürlich immer hinten an. Auch diesmal, denn die Zeit drängt: Merlin und Flow kommen bald auf Bewährung aus dem Gefängnis und sind dann wieder eine Gefahr für die ohnehin fragile Sicherheit auf den Straßen. Svensson will genug Beweise gegen sie sammeln, um sie schnellstmöglich wieder hinter Gitter zu bringen.

In Glasgow, dem dritten Schauplatz von The Hood, toben wilde Gangfights. Jedes Wochenende prügeln sich Teenager wie in einem barbarischen Ritual gegenseitig krankenhausreif. Polizeianalystin Karyn McCluskey versucht, etwas gegen die Gewalt in Europas gefährlichster Stadt zu unternehmen. Ein Modellprojekt, das der Kriminologe David Kennedy in Boston entwickelt hat, erscheint ihr interessant. Doch sie ist unsicher, ob es sich einfach so nach Schottland übertragen lässt. „Jeder sagt, bei uns ist es völlig anders. Wir sind an der Westküste, haben asiatische Gangs, unser sozialer Wohnungsbau besteht aus Hochhäusern. Die Leute finden jeden nur vorstellbaren Grund, warum es anders ist“, versucht Kennedy, sie zu überzeugen. „Aber die Gewalt ist immer gekoppelt an eine überhitzte Gruppe. Sie überqueren einen Hof und legen Leute um, die sie hassen, weil ihr Dad es genauso gemacht hat. Sie sind gefangen. Sie haben Angst. Sie suchen einen Ausweg. Sie können gehen, wohin sie wollen, es ist überall das Gleiche.“

Solche Analysen sind, neben der Anschaulichkeit, die große Stärke von The Hood. Gavin Knight hat sehr präzise recherchiert und daraus so etwas wie eine spannende Mammut-Reportage gemacht. Doch er begnügt sich längst nicht mit dem Beschreiben. Der Autor blickt auf die Biografien und Beweggründe der Täter. Er benennt auch klar die Ursachen des Problems: kaputte Familien, Einwanderer ohne Chance auf Integration, Bildung oder gar Ausbildung, schlechte Vorbilder und ein dämliches Männlichkeitsideal mit Gangsta-Attitüde, mangelnde Erziehung und Bildung, Bürokratie in den Behörden, die sich dadurch mitunter selbst im Weg stehen.

Dass all diese Faktoren wenig überraschend sind, ist vielleicht das Schockierendste an diesem Buch: Wir haben längst erkannt, was schief läuft. Doch wir haben noch kein Mittel gefunden, etwas daran zu ändern. Wenige Wochen, nachdem die englische Originalausgabe von The Hood erschien, bestätigten die Unruhen in London diese These sehr eindeutig. Dass ähnliche Zustände auch in Deutschland denkbar sind, hat unlängst beispielsweise Cem Gülay in Kein Döner Land angedeutet. All das zeigt: Es brodelt und gärt bei den perspektivlosen  Jugendlichen, nicht nur in den Großstädten. Und wir laufen weiterhin Gefahr, das Problem massiv zu unterschätzen.

Bestes Zitat: „Die Verhaftung von Merlin markiert vielleicht das Ende des Straßengenerals alter Schule. Vor zehn Jahren ging es nur um die hochrangigen Dealer, um ältere Gangmitglieder, die die jüngeren brutal ausnutzten. Sie brachten ihnen bei, dass nur zählt, wer der Brutalste, der Gewalttätigste, der Gefürchtetste von allen werden kann. Heute ist der Drogenhandel zersplittert, und den Kids bleibt nur noch die Gewalt. Die älteren Gangmitglieder, die im organisierten Verbrechen Geld machen wollen, mit Betrug oder Geldwäsche, können sie nicht mehr unter Kontrolle halten. Sie sind viel zu chaotisch, zu sprunghaft. Ein Zwölfjähriger kann es nicht erwarten, vorzutreten, einen General zu erschießen und sich einen Namen zu machen. Es ist wie bei X Factor.

Durchgelesen: John Jeremiah Sullivan – “Pulphead”

Februar 9, 2013 · Posted in Bücher, Bücherregal · Comment 
Die Reportagen und Essays in "Pulphead" suchen nach dem Kern der Dinge.

Die Reportagen und Essays in “Pulphead” suchen nach dem Kern der Dinge.

Autor John Jeremiah Sullivan
Titel Pulphead
Verlag Edition Surhkamp
Erscheinungsjahr 2011
Bewertung ****

Ein Star-Autor. So muss man John Jeremiah Sullivan wohl nennen. Als Reporter für das New York Times Magazine, GQ oder Harper’s Magazine hat sich der Journalist einen Namen gemacht. In Pulphead versammelt er fünfzehn Texte aus den Jahren 1999 bis 2011. Es sind „ein paar sehr, sehr gute, wahre, berührende Geschichten darüber (…), was es heißen kann, heute zu leben, und zwar nicht nur in Amerika“, hat die Süddeutsche Zeitung den Inhalt ganz treffend eingeordnet.

Natürlich liest man einen Star-Autor aber nicht (nur) wegen seiner Themen, sondern wegen seiner Schreibe. Und da offenbart sich Sullivan auch in der deutschen Übersetzung als ein Künstler, der meisterhaft die Möglichkeiten von Sprache und Text auslotet. In der ersten Geschichte, Auf diesen Rock will ich meine Kirche bauen, kann man ihn ein paar Seiten lang für einen Gonzo-Journalisten halten. In anderen Texten baut er ausgedachte Passagen ein, um dann erst ganz am Ende darauf hinzuweisen, dass sie ausgedacht waren. Immer wieder glänzen seine Geschichten mit Humor, Ironie und manchmal auch ein bisschen Zynismus. Und Sullivan schafft es stets, seinem Leser das Geschehen direkt vor Augen zu stellen. Nicht unbedingt, weil er extrem viel beschreibt, sondern weil er genau auswählt. Nicht, weil er extrem viele Bilder benutzt, sondern extrem treffende.

Seine größte Stärke ist aber etwas anderes, nämlich: John Jeremiah Sullivan. Ganz viel Ich steckt in Pulphead, und das meint nicht nur die Erzählperspektive. Der Autor bringt sich ganz ein, mit biografischen, privaten, sogar intimen Details. All das passiert nicht aus Narzissmus, sondern weil sich Sullivan ganz oft in Konfliktsituationen begibt und zeigen will, wo er darin steht. Denn viele der Texte behandeln Grundsatzfragen von Religion, Politik und Moral.

Auch dabei ist seine Subjektivität hilfreich, denn unverkennbares Leitmotiv in Pulphead ist die Suche nach Erkenntnis und Wahrheit. Wiederholt beschäftigt sich Sullivan mit Geschichte, in einem Beitrag sogar mit Archäologie. Klarer könnte die Botschaft nicht sein: Er sucht den Ursprung, den Kern der Dinge – und er weiß, dass er dazu nicht nur Recherche braucht, sondern auch Reflexion und Intuition, also sein Wesen, seine Persönlichkeit. „Immer ist sein Ich ein Mittel, die Welt zu ergründen“, hat Georg Diez im Spiegel diese Methode umschrieben.

Das Ergebnis sind Texte zwischen Literatur und Journalismus, Erzählung und Reportage. Natürlich stellt sich John Jeremiah Sullivan damit in die Tradition des New Journalism, und er gibt keine schlechte Figur ab in dieser Ahnenreihe. „David Foster Wallace und Hunter S. Thompson sind tot, Tom Wolfe ist so gut wie in Rente – es gibt also nicht mehr viele Autoren, die genügend Mumm und Grips haben, um es mit unserer Kultur aufzunehmen – die sich nicht von dem ganzen Schwachsinn einschüchtern zu lassen. Sullivan ist einer von ihnen“, hat das Time Magazine immerhin anerkannt.

Eine besondere Freude ist die Lektüre von Pulphead für Musikfans. Sullivan bewegt sich auf den Spuren von Axl Rose, Michael Jackson und Bob Marley, er sucht nach dem Wesen des Blues und berichtet von einem Rockfestival für christliche Musik. Auch darin zeigt er, wie sagenhaft tief er seine Themen durchdringt – auch hier nicht nur durch akribisches Faktensammeln, sondern ebenso durch Leidenschaft, Enthusiasmus, gelegentlich gar Bewunderung für sein jeweiliges Thema. „Das Buch illustriert, was Journalismus im besten Fall zu leisten im Stande ist und dass Musik, im richtigen Kontext betrachtet, die Welt nicht nur verschönern, sondern auch erklären kann“, lautet ein Lob vom ORF für diese Sammlung.

Auch dadurch wird Pulphead so etwas wie ein sehr gelungener Longplayer: hoch unterhaltsam, sehr intelligent und oft bewegend.

Bestes Zitat: „Mir kommt es so vor, als bestünde ein großer Teil der Bemühungen von uns Eltern darin, unsere Kinder vor uns selbst zu schützen.“

Durchgelesen: Benjamin von Stuckrad-Barre – “Auch Deutsche unter den Opfern”

Juni 17, 2010 · Posted in Bücher, Bücherregal · 1 Comment 

"Auch Deutsche unter den Opfern" zeigt Benjamin von Stuckrad-Barre als Meister der reduktion.

Autor Benjamin von Stuckrad-Barre
Titel Auch Deutsche unter den Opfern
Verlag KiWi
Erscheinungsjahr 2010
Bewertung ****

Was ist bloß aus dem guten, alten Stuckrad-Barre-Bashing geworden? Was das nicht mal der Schnösel, der sich für einen Schriftsteller hielt? Der Rotzlöffel, der erst einmal ein bisschen buckeln sollte, bis die Herren in der Beletage des deutschen Journalismus ihn überhaupt für wahrnehmenswürdig befanden? Der Typ, der sich hochschlafen wollte, als es karrieremäßig nicht mehr so gut lief?

Diese Zeiten sind offensichtlich längst vorbei. Es gibt einen neuen Konsens, und der lautet: Preiset den Herrn! “Wer unsere Republik im neuen Millenium begreifen will, kommt an diesem Buch nicht vorbei”, behauptet der Spiegel angesichts von Auch Deutsche unter den Opfern, einer Zusammenstellung von Stuckrad-Barres Reportagen für diverse Springer-Publikationen. Ganz ähnlich merkt auch die Zeit an: “Einen besseren Chronisten unserer Zeit gibt es einfach nicht.” Und die FAZ attestiert ihm einen “unerbittlichen Blick”.

Die Lobhudeleien funktionieren offensichtlich so gut, dass sich Auch Deutsche unter den Opfern weiter ganz glänzend verkauft. Das Buch ist sogar so gefragt, dass die neuesten Auflagen (wegen einer Papierkrise, wer hielte so etwas in Zeiten des iPads noch für möglich!) beinahe hätten verschoben werden müssen, dann aber doch (auf minderwertigem Papier) erschienen sind.

Benjamin von Stuckrad-Barre wird selbst wissen, wie amüsant das alles ist. Debb genau die Leute, die einst Deutsches Theater zerrissen und Blackbox nicht verstanden haben, sind nun voll des Lobes. Ein bisschen ist es die Oasis-Strategie: Wenn man einfach nur lang genug dasselbe macht (und dieses Selbe so gut wie niemand sonst), finden es die Leute irgendwann wieder großartig.

Gerade zu Blackbox gibt es hier große Parallelen. Der damals noch erbittert geführten Debatte, ob das nun (schon) Literatur ist oder (doch bloß) noch Journalismus, ist Stuckrad-Barre längst entschwebt. Er verschmilzt Beides, wie Helmut Dietl bereits in seinem erstaunlichen Vorwort richtig analysiert. “Der Autor schreibt, was ist.” Und weil sich diese Gegenwart/Realität/Szenerie eben nicht auf reine Fakten beschränken lässt, arbeitet er damit auch mit den Mitteln der Prosa.

So früh wie kaum ein anderer hat Stuckrad-Barre erkannt, dass Journalismus, vor allem politischer, der Wahrheitsfindung dienen muss. Und dass man dieser Wahrheit manchmal eben dann besonders nahe kommt, wenn man sich vom rein Faktischen löst und subjektiv, interpretierend, literarisch wird.

Diese Symbiose perfektioniert er in Auch Deutsche unter den Opfern. Er ist, wie schon bei Blackbox, vor allem Chronist eines politischen Systems, in dem die Inszenierung so bedeutend geworden ist, dass es nur noch mit einem künstlerischen Blick wirklich wahrhaftig betrachtet werden kann, ob bei der mittlerweile legendären Zugfahrt mit Angela Merkel, bei den Meinungsforschern von Forsa oder an der Basis, mit der Linken in Marzahn.

Stuckrad-Barre profitiert dabei nicht nur von seinem hoch sensiblen Gespür für die Details, die das Geschehen entlarven. Er ist vor allem ein Meister der Reduktion.

Stets hat man in seinen Texten den Eindruck, dass da noch viel mehr war, dass da eine riesige Recherche erfolgt ist. Doch trotz seines nach wie vor vorhandenen Hanges, für einen schnellen Witz auch einen kleinen Umweg einzulegen (“Wäre ich ein Porsche, ich würde vermutlich schon brennen”, meint er beim Besuch mit Anzug und Krawatte in einer Kreuzberger Kneipe), gerät Stuckrad-Barre nie ins Schwafeln. Seine Geschichten enthalten ganz viel Kern, er reißt Masken herunter und lässt Fassaden einstürzen. Er zeigt das Besondere im Allgemeinen. Mehr kann man von einer Reportage nicht verlangen.

Beste Stelle: “Ich kaufe jedes Best-Of-Album von Rod Stewart, einfach, um ihn jedesmal wieder neu zu feiern, diesen Mann, der einen immer daran erinnert, dass man in der Summe doch zu wenig Zeit in leopardengemusterten Badehosen verbringt. Vielleicht einfach mal wieder die Haare blond färben und über einen Ohrring nachdenken? Und das alles dann bleiben lassen, Rod hören, der macht das für uns.”

Interview mit Wolfgang Doebeling

Oktober 1, 2009 · Posted in Interviews, Weltgeschehen · 2 Comments 

Ein Fan von ihm bin ich spätestens, seit er es geschafft hat, “Be Here Now” höchst gekonnt zu feiern. Nun, da sich führende deutsche Musikmagazine in Jubiläumsfeiern ergehen, habe ich mit Musikjournalist Wolfgang Doebeling über die Branche gesprochen. Er lässt kein gutes Haar an seinen Kollegen und attestiert dem Musikschreiberlingstum hierzulande einen “jämmerlichen Zustand”.

Das komplette Interview gibt es bei news.de.

Alte Männer, alte Männer, alte Männer

Oktober 1, 2009 · Posted in Artikel, Weltgeschehen · 1 Comment 

“Rolling Stone” und “Musikexpress” feiern in diesen Tagen runde Geburtstage. Es gibt ein bisschen Selbstbeweihräucherung, Sonderausgaben und viele Rückblicke. Dabei hat der deutsche Musikjournalismus keinerlei Grund zu feiern: Es gibt kaum Recherche, kaum Kompetenz und kaum Perspektive. Vor allem der “Rolling Stone” hat die Hoffnungen, die der Start vor 15 Jahren wecken konnte, nie erfüllt. Die Diagnose heute lautet: Alte Männer schreiben für alte Männer über alte Männer.

Den kompletten Artikel samt einer Bilderstrecke mit den besten Cover-Motiven von “Rolling Stone” und “Musikexpress” gibt es bei news.de.

Und ich habe dazu natürlich auch noch ein Interview mit Wolfgang Doebeling geführt.

“Man will wissen, was die anderen denken”

September 22, 2009 · Posted in Artikel, Weltgeschehen · Comment 

Umfragen beeinflussen die Politik. Doch in welchem Maße? Über diese Frage habe ich mit der Kommunikationswissenschaftlerin Juliana Raupp gesprochen. Sie meint: Wahlen werden durch Umfragen nicht entschieden. Trotzdem würde sich die Expertin mehr Vorsicht im Umgang mit der politischen Meinungsforschung wünschen. Sie sagt: Es muss nicht weniger Umfragen geben, sondern bessere.

Den kompletten Artikel gibt es bei news.de.

Die Macht der Umfragen

September 22, 2009 · Posted in Artikel, Weltgeschehen · Comment 

In anderen Ländern sind Umfragen kurz vor Wahlen verboten. Auch mich treibt schon lange die Frage um: Welchen Einfluss hat die politische Meinungsforschung auf die Politik, die Politiker und die Parteien? Wer hängt wie schnell sein Fähnchen in welchen Wind? Und wie verlässlich sind die Ergebnisse überhaupt? Ich habe mit einem Meinungsforscher, einer Expertin und dem Geschäftsführer der FDP gesprochen. Und zumindest herausgefunden: Richtig glücklich ist mit dem Einfluss der Umfragen auf die Politik niemand.

Den kompletten Artikel gibt es auf news.de.