Katja Riemann


Draufgeschaut: Fack ju Göhte

Ein Ex-Knacki wird versehentlich zum Gesamtschul-Lehrer und bekommt mit rabiaten Methoden endlich die gefürchteten Problemschüler in den Griff. Was konventionell und abgeschmackt klingt, entpuppt sich in „Fack Ju Göhte“ als rasante, freche und erstaunlich mutige Komödie.

Fack ju Göhte Kritik Rezension

Szene aus dem Film Er ist wieder da mit Oliver Masucci als Adolf Hitler

Draufgeschaut: Er ist wieder da

Adolf Hitler erwacht im Berlin des Jahres 2014 und wird zum Fernsehstar. Die Verfilmung des Bestsellers von Timur Vermes ist extrem unterhaltsam und erfreulich intelligent. „Er ist wieder da“ nimmt sich als Kino-Version einige Freiheiten, trifft damit aber genau den Geist des Buches.


Draufgeschaut: Mein Führer

Darf man über Hitler lachen? Wahrscheinlich schon. In „Mein Führer“ fällt es allerdings schwer. Nicht wegen Helge Schneider in der Titelrolle, sondern wegen der Unentschlossenheit des Films.

Adolf Grünbaum (Ulrich Mühe, rechts) gibt Adolf Hitler (Helge Schneider) Nachhilfe.

Lena (Josefine Preuß) landet mit Cem (Elyas M’Barek) auf einer einsamen Insel.

Draufgeschaut: Türkisch für Anfänger

Lena ist 16, strebsam, ordentlich und mit ihrer Mutter auf dem Weg in den Urlaub nach Thailand. Als das Flugzeug verunglückt, landet sie auf einer einsamen Insel – ausgerechnet mit dem Super-Macho Cem. „Türkisch für Anfänger“ inszeniert den Clash der Kulturen wunderbar frech, witzig und unverkrampft.


Draufgeschaut: Agnes und seine Brüder

Drei Brüder, jeder ist auf seine Weise eine verkrachte Existenz, als sie sich nach langer Zeit wieder begegnen. „Agnes und seine Brüder“ ist ein trostloser, aber sehr poetischer Blick auf die vergebliche Suche nach der Freiheit.

Werner (Herbert Knaup) sehnt sich nach Harmonie mit seiner Frau (Katja Riemann).

Draufgeschaut: Der bewegte Mann

Gekonnt und niemals billig wird in „Der bewegte Mann“ mit den Vorurteilen zur Homosexualität und Pärchen-Klischees gespielt.