Roman


Bis an die Grenze Dave Eggers Kritik Rezension

Durchgelesen: Dave Eggers – „Bis an die Grenze“

Josie, 40, hat ihr Leben an die Wand gefahren. Mit ihren Kindern macht sie sich in einem Wohnmobil auf den Weg nach Alaska. Dave Eggers macht daraus eine Geschichte über den Niedergang der US-Mittelschicht, in der fast alles kaputt ist.


Durchgelesen: Harry Mulisch – „Das Attentat“

Januar 1945: Widerstandskämpfer in Holland erschießen einen Nazi-Kollaborateur. Wie lange dieses Attentat nachwirkt, zeigt Harry Mulisch in seinem Roman rund um Schuld, Trauma und Erinnerungskultur.

Das Attentat Harry Mulisch Kritik Rezension

Thomas Mann Buddenbrooks Rezension Kritik

Durchgelesen: Thomas Mann – „Buddenbrooks“

Thomas Mann seziert in seinem Debütroman „Buddenbrooks“ die Bedingungen bürgerlicher Existenz, ihre Widersprüchlichkeiten, Verfehlungen, Lebenslügen und Zwänge – angetrieben von der eigenen Familiengeschichte.


Die Spur des Teufels John Burnside Kritik Rezension

Durchgelesen: John Burnside – „Die Spur des Teufels“

Eine Meldung in der Zeitung konfrontiert Michael Gardiner mit einem dunklen Fleck in seiner Vergangenheit. Rund um diese Idee entwirft John Burnside in „Die Spur des Teufels“ einen Roman, der dem Wesen von Legenden, Mythen und Gerüchten nachspürt, sich aber manchmal auch zu stark der Esoterik annähert.


The Noise Of Time Julian Barnes Kritik Rezension

Durchgelesen: Julian Barnes – „The Noise Of Time“

Julian Barnes schafft mit „The Noise Of Time“ eine fiktive Biographie von Dmitri Schostakowitsch. Der Roman thematisiert meisterhaft den Widerstreit von Kunst und Diktatur, die Unmöglichkeit ihres Zusammengehens.


Aldous Huxley Schöne neue Welt Kritik Rezension

Durchgelesen: Aldous Huxley – „Schöne neue Welt“

Was passiert, wenn die völlige Abwesenheit von Ethik auf den totalen Glauben an Technologie trifft? Aldous Huxleys „Schöne neue Welt“, das jetzt in neuer Ausgabe vorliegt, liefert die weiterhin aktuelle Antwort darauf.


Mußmaßungen über Jakob Uwe Johnson Kritik Rezension

Durchgelesen: Uwe Johnson – „Mutmaßungen über Jakob“

Verkehrsunfall? Sebsttötung? Auftragsmord? Den Weg zu einem Todesfall zeichnet Uwe Johnson in „Mutmaßungen über Jakob“ kunsvoll nach – und verschleiert ihn zugleich. Sein Roman wirft zudem einen kritischen Blick auf die heiße Phase des Kalten Krieges.


Durchgelesen: Will Self – „Shark“

Auch für seinen dritten Roman hat Will Self viel Lob eingeheimst. Ich fand „Shark“ trotzdem unlesbar – ein Buch sollte keine Gebrauchsanleitung benötigen.

Shark Will Self Rezension Kritik

Nathan Hill Geister Kritik Rezension

Durchgelesen: Nathan Hill – „Geister“

Vor 20 Jahren, als kleiner Junge, wurde Samuel von seiner Mutter verlassen. Seitdem hat er sie nicht mehr gesehen, jetzt soll er vor Gericht für sie aussagen. Nathan Hill macht daraus in „Geister“ einen filigran konstruierten und sehr aktuellen Roman.


Durchgelesen: Belinda McKeon – „Zärtlich“

Catherine verliebt sich in ihren schwulen Freund James – das nimmt in „Zärtlich“ kein gutes Ende. Belinda McKeon zeigt mit ihrem Debütroman, wie sehr ein Buch an einer unsympathischen Hauptfigur leiden kann.

Belinda McKeon Zärtlich Kritik Rezension