Roman


Durchgelesen: Ian McEwan – „Der Zementgarten“

Der 15-jährige Jack und seine Familie leben in einem einsamen Haus in einem englischen Vorort. Als kurz hintereinander Vater und Mutter sterben, bleiben die Kinder allein im Haus, bauen sich ihre eigene Welt und hüten ein Geheimnis. Mit „Der Zementgarten“ hat Ian McEwan eines der beunruhigendsten Adoleszenz-Bücher überhaupt geschrieben.

Der Zementgarten Ian McEwan Rezension Buchkritik

Clemens Setz Indigo Kritik Rezension

Durchgelesen: Clemens J. Setz – „Indigo“

Wer einem Indigo-Kind begegnet, wird innerhalb weniger Sekuden krank. Aus dieser Idee konstruiert der Österreicher Clemens J. Setz einen schockierenden Roman mit einer faszinierenden Erzähler-Perspektive.


William Faulkner Die Freistatt Kritik Rezension

Durchgelesen: William Faulkner – „Die Freistatt“

Bei seiner Veröffentlichung im Jahr 1931 war „Die Freistatt“ ein Skandal und der Durchbruch für William Faulkner. Der Roman beeindruckt mit einem Ensemble, das durch die Ausweglosigkeit geeint wird, und einen scharfen Blick auf Doppelmoral.


Bis an die Grenze Dave Eggers Kritik Rezension

Durchgelesen: Dave Eggers – „Bis an die Grenze“

Josie, 40, hat ihr Leben an die Wand gefahren. Mit ihren Kindern macht sie sich in einem Wohnmobil auf den Weg nach Alaska. Dave Eggers macht daraus eine Geschichte über den Niedergang der US-Mittelschicht, in der fast alles kaputt ist.


Durchgelesen: Harry Mulisch – „Das Attentat“

Januar 1945: Widerstandskämpfer in Holland erschießen einen Nazi-Kollaborateur. Wie lange dieses Attentat nachwirkt, zeigt Harry Mulisch in seinem Roman rund um Schuld, Trauma und Erinnerungskultur.

Das Attentat Harry Mulisch Kritik Rezension

Thomas Mann Buddenbrooks Rezension Kritik

Durchgelesen: Thomas Mann – „Buddenbrooks“

Thomas Mann seziert in seinem Debütroman „Buddenbrooks“ die Bedingungen bürgerlicher Existenz, ihre Widersprüchlichkeiten, Verfehlungen, Lebenslügen und Zwänge – angetrieben von der eigenen Familiengeschichte.


Die Spur des Teufels John Burnside Kritik Rezension

Durchgelesen: John Burnside – „Die Spur des Teufels“

Eine Meldung in der Zeitung konfrontiert Michael Gardiner mit einem dunklen Fleck in seiner Vergangenheit. Rund um diese Idee entwirft John Burnside in „Die Spur des Teufels“ einen Roman, der dem Wesen von Legenden, Mythen und Gerüchten nachspürt, sich aber manchmal auch zu stark der Esoterik annähert.


The Noise Of Time Julian Barnes Kritik Rezension

Durchgelesen: Julian Barnes – „The Noise Of Time“

Julian Barnes schafft mit „The Noise Of Time“ eine fiktive Biographie von Dmitri Schostakowitsch. Der Roman thematisiert meisterhaft den Widerstreit von Kunst und Diktatur, die Unmöglichkeit ihres Zusammengehens.