Roman


Niklas Natt och Dag – „1794“

Eine Braut wird in ihrer Hochzeitsnacht bestialisch ermordet. Dahinter steckt ein Komplott, das ins verdorbene und gefährliche Stockholm des Jahres 1794 führt. Niklas Natt och Dag gelingt damit ein würdiger Nachfolger seines erfolgreichen Debüts.

Niklas Natt och Dag 1794 Review Kritik

John Niven Kill 'em all Buchkritik Review

John Niven – „Kill ʼem all“

Steven Stelfox soll einen Skandal vertuschen und damit eine Plattenfirma retten. Die Rückkehr dieser Figur von John Niven ist hoch willkommen – und passt perfekt für seinen entlarvenden Blick auf Trump-Ära und Musikbusiness.


David Foster Wallace – „Unendlicher Spaß“

Autor David Foster Wallace Titel Unendlicher Spaß Verlag RoRoRo Erscheinungsjahr 1996 Bewertung Ich hasse dieses Buch. Ich würde sogar noch weiter gehen: Ich habe Angst davor. Und das reicht schon sehr weit zurück. Ungefähr im Jahr 2009, als (ein Jahr nach dem Selbstmord von David Foster Wallace) die deutsche Erstausgabe […]

David Foster Wallace Unendlicher Spaß Review Kritik

Niklas Natt och Dag 1793 Rezension Buchkritik

Niklas Natt och Dag – „1793“

Eine brutal und fachmännische Leiche wird im Stockholm des Jahres 1793 gefunden. Niklas Natt och Dag macht daraus einen lebendigen, gut recherchierten und oft schockierenden Debütroman.


Cees Nooteboom – „Allerseelen“

Erfüllt von nicht bewältigter Trauer und fasziniert von der Grausamkeit der Geschichte wandelt ein Filmemacher durchs Berlin der 1990er Jahre. „Allerseelen“ ist ein historischer Roman, der sich manchmal zu sehr in seiner Intellektualität gefällt.

Cees Nooteboom Allerseelen Kritik Rezension

Zeit der Angst Christoffer Carlsson Kritik Rezension

Christoffer Carlsson – „Zeit der Angst“

Einen fünf Jahre alten Fall will Kommissar Leo Junker aufklären, während der Rest des Landes von Terrorangst gelähmt ist. Christoffer Carlsson schließt mit „Zeit der Angst“ seine Krimireihe um diesen Helden ab, mit spannenden Einblicken ins Innenleben seiner Protagonisten und der Polizei.


David F. Ross – „Schottendisco“

Jeder im Schottland des Jahres 1982 hasst Thatcher, und jeder liebt Musik – aus diesen Grundgedanken macht David F. Ross mit „Schottendisco“ einen unterhaltsamen Debütroman.

David F. Ross Schottendisco Review Kritik

Franz Kafka Amerika

Franz Kafka – „Amerika“

Ein 16-Jähriger muss sich in der Neuen Welt durchschlagen: Das Romanfragment „Amerika“ ist für Kafka-Verhältnisse vergleichsweise heiter und stringent – und blickt auf ein verlogenes, hartes Land.


Josefine Rieks – „Serverland“

Das Internet ist im Debütroman von Josefine Rieks wieder abgeschafft, nur ein paar Kids trauern dem noch nach. „Serverland“ ist keine literarische Großtat, wirft damit aber vor allem spannende Fragen über die Gegenwart auf.

Serverland Josefine Rieks Rezension Kritik

Daniel Kehlmann – „Tyll“

Ein Gaukler umgeben vom Grauen: Mit „Tyll“ zeichnet Daniel Kehlmann ein sehr lebendiges Bild des Dreißigjährigen Krieges und spielt meisterhaft mit den Möglichkeiten des Erzählens.

Daniel Kehlmann Tyll Rezension Kritik

Die Geschichte eines neuen Namens Elena Ferrante Kritik Rezension

Elena Ferrante – „Die Geschichte eines neuen Namens“

Die unzertrennlichen Freundinnen Lila und Lenù driften in Band zwei der neapolitanischen Saga von Elena Ferrante auseinander. Gerade dieser Zwiespalt aus Symbiose und Wettbewerb macht „Die Geschichte eines neuen Namens“ so spannend.


Jorge Semprún – „Was für ein schöner Sonntag“

In seinem autobiografischen Roman „Was für ein schöner Sonntag“ erzählt Jorge Semprún von seiner Zeit im KZ Buchenwald. Das Buch wird eine Abrechnung mit Ideologien – und eine Reflexion über die Grenzen und Möglichkeiten der Literatur.

Jorge Semprún Was für ein schöner Sonntag Kritik Rezension

Durchgelesen: Ian McEwan – „Der Zementgarten“

Der 15-jährige Jack und seine Familie leben in einem einsamen Haus in einem englischen Vorort. Als kurz hintereinander Vater und Mutter sterben, bleiben die Kinder allein im Haus, bauen sich ihre eigene Welt und hüten ein Geheimnis. Mit „Der Zementgarten“ hat Ian McEwan eines der beunruhigendsten Adoleszenz-Bücher überhaupt geschrieben.

Der Zementgarten Ian McEwan Rezension Buchkritik