John Cleese – „Wo war ich noch mal?“
Die Autobiographie von John Cleese ist keine Leistungsschau, wird aber eine amüsante Reflexion über das Wesen des (britischen) Humors.
Manche nennen es Popkultur: Musik, Film, Bücher, Leipzig
Die Autobiographie von John Cleese ist keine Leistungsschau, wird aber eine amüsante Reflexion über das Wesen des (britischen) Humors.
Die positiven Seiten von Afrika wollen The Very Best mit ihrem dritten Album in den Vordergrund stellen – aufgenommen in einem Dorf in Malawi.
So kann man eine alte Liebe zu neuem Leben erwecken: Tocotronic klingen auf dem „Roten Album“, als habe ihnen jemand einen Tritt in den Hintern verpasst, kombiniert mit dem Hinweis: Es gibt eine Welt da draußen!
Kaum zu glauben, wie mühelos Dave Eggers sein Qualitätsniveau hält. Der neue Roman „Eure Väter, wo sind sie? Und die Propheten, leben sie ewig?“ ist schon wieder ein Ereignis. Die Themen sind aktuell wie immer, die Form ist eine veritable Überraschung.
Live sind Blur schon eine ganze Weile wieder vereint. Jetzt gibt es auch ein neues Album. „The Magic Whip“ zeigt, wie gerne Blur neuerdings wieder Blur sind.
Nach einem Autounfall kurz vor dem Abitur gerät das Leben von Anja aus den Fugen. „Sonnwende“ ist manchmal überambitioniert, lebt aber von einer stimmigen Atmosphäre und einer starken Hauptdarstellerin.
Spannende Atmosphäre, mutige Experimente, tolle Texte: Das zweite Album von Doldrums ist ein großer Schritt nach vorn.
Yann entführt die Ärztin, die er für den Tod seiner Frau verantwortlich macht. Als er sie in seiner Gewalt hat, weiß er allerdings nicht, was er mit ihr machen soll. „In deinem Bann gefangen“ zeigt, was ein Stockholm-Syndrom ist – und leider wenig mehr.
Eine Zeitreise durch die Anfänge des Techno unternehmen die Finnen von K-X-P mit dieser EP. Und kreisen dabei oft um Krautrock.
Stefan Gärtner war Titanic-Redakteur und Westerwelle-Biograph. Jetzt hat er seinen ersten Roman geschrieben. „Putins Weiber“ feiert mit sehr schlauem Humor die Last des Nichtstuns.
Europop, eingespielt von Briten, aufgenommen in Paris. So lässt sich „European Soul” zusammenfassen, das zweite Album von Citizens! Leider klingt das wie eine sehr schlechte Ausgabe von Roxette, anno 1986.
Mavis ist 37 und will ihre High-School-Liebe Buddy zurückerobern. Der ist allerdings glücklich verheiratet und frischgebackener Vater. Die Macher von „Juno“ machen daraus in „Young Adult“ eine bittere Betrachtung darüber, wie man alt werden kann ohne erwachsen zu werden.
Trauriger Mann mit Bart und Gitarre: Damit bringt man Jonathan Jeremiah auch bei „Oh Desire“ auf den Punkt. Diesmal allerdings mit Band und Orchester.
Ein Leben als Indie-Ikone: Kim Gordon reflektiert die Bedeutung von Rock, die Rolle von Frauen in der Musikwelt und die Dynamik von Sonic Youth. Und rechnet bitterbös mit dem Mann ab, mit dem sie 30 Jahre in einer Band und 27 Jahre verheiratet war.
Bubblegum mit Ecken und Kanten: The Wombats liefern auch auf ihrem dritten Album „Glitterbug“ betörenden Indie-Pop. Ihre wichtigste Inspirationsquelle: California Girls.