Auf die stürmische Art
Auf der Fahrt zu seiner eigenen Hochzeit trifft Ben lauter Menschen, die ihm vom Fluch der Ehe berichten. Daraus wird eine sehr plumpe RomCom.
Manche nennen es Popkultur: Musik, Film, Bücher, Leipzig
Auf der Fahrt zu seiner eigenen Hochzeit trifft Ben lauter Menschen, die ihm vom Fluch der Ehe berichten. Daraus wird eine sehr plumpe RomCom.
Er war mal bei Fleet Foxes, jetzt übertrifft sich Father John Misty als Solist selbst. „I Love You, Honeybear“ ist ebenso schön wie schlau und hat ein reizvolles Lieblingsthema: Sex.
Witzig, originell und clever: „The Boss Of It All“ zeigt, dass Lars von Trier auch Komödie kann. Statt Kapitalismuskritik setzt er dabei lieber auf Schauspieler-Bashing.
Jeff Beadle hat eine gute Stimme und gute Melodien. Leider ist beides nicht gut genug, um das notorische Wehklagen auf seinem zweiten Album dauerhaft zu ertragen.
Wenn Edward Snowden Musik machen würde, käme vielleicht so etwas dabei raus: Atari Teenage Riot attackieren auf „Reset“ den Überwachungsstaat mit ihrem üblichen Höllenfeuer.
Ein guter Songtitel soll cool klingen, witzig sein oder clevere Verweise enthalten. Ich habe geschaut, wer das 2013 am besten hinbekommen hat. Mit dabei: Kings Of Leon, Tocotronic, Jake Bugg und Miley Cyrus.
Horror ohne Film: John Carpenter, der Mann, der „Halloween“ gemacht hat, legt mit 67 Jahren sein erstes Album vor. Es klingt finster.
Im Vollrausch haben Jack und Joy geheiratet. Beide wollen die Ehe anullieren, aber ein Richter will es ihnen nicht so einfach machen und ordnet sechs Monate romantisches Zusammenleben an. „Love Vegas“ hat keinen Tiefgang, dafür aber viel Tempo, Boshaftigkeit und Körpereinsatz.
Peter Kernel sind ein Duo und ein schweizer-kanadisches Liebespaar. Mit „Thrill Addict“ legen sie ein spannendes drittes Album vor, das seine ganze Pracht aber wohl erst live und/oder ergänzt durch Bilder entfaltet.
Mit „Wo bist du?“ machte sich Toni Kater einen Namen. Ihr viertes Album „Eigentum“ ist leider so harmlos, dass selbst die Stärken der Platte untergehen.
Mit „Rock N Rolla“, einer Geschichte um Immobilien-Gangster in London, kehrt Guy Ritchie zu seinen Anfängen zurück – cool, kurzweilig und very british.
Geografische Heimat: Wales. Genre-Heimat: Der exakte Schnittpunkt von Pop und Elektro. Historische Heimat: 1983. So lässt sich das zweite Album von Man Without Country zusammenfassen.
Marcel Gein kommt aus Saarbrücken, lebt jetzt in Hamburg und hat gerade sein Debütalbum Passanten veröffentlicht. Klingt nicht sonderlich spektakulär? Stimmt. Auch die Inhaltsangabe seiner …
Menace Beach sind Slacker, aber keine Lahmärsche. Das macht das Quintett aus Leeds so besonders und das Debütalbum „Ratworld“ so gut.