Papillon Noir
Nach einer Zufallsbegegnung stellt sich die Frage: Ist der Mann, den ich getroffen habe, ein hilfsbereiter Zeitgenosse oder ein Serienmörder? „Papillon Noir“ macht daraus einen Thriller alter Schule mit einem starken Eric Cantona.
Manche nennen es Popkultur: Musik, Film, Bücher, Leipzig
Nach einer Zufallsbegegnung stellt sich die Frage: Ist der Mann, den ich getroffen habe, ein hilfsbereiter Zeitgenosse oder ein Serienmörder? „Papillon Noir“ macht daraus einen Thriller alter Schule mit einem starken Eric Cantona.
Hinter School Of Language steckt Peter Brewis (Field Music). Auch hier versteht er es, facettenreichen Minimalismus zu gestalten.
Ein Aufreißer entdeckt, dass Frauen auch außerhalb des Betts interessant sein können, doch er beißt sich bei seiner Angebeteten die Zähne aus. „Kein Sex ist auch keine Lösung“ erzählt diesen Plot mit hübscher Ästhetik und wenig Ideen.
Muse sind nach Meinung einer nicht ganz unerheblichen Anzahl von Leuten annähernd das Beste, was man in diesen Tagen auf einer Rockbühne zu sehen bekommen kann. Sie beweisen das auch mit „Live At Rome Olympic Stadium“ – und zwar längst nicht nur mit Feuerwerk.
Alexander ist Schauspieler und bekommt keine Rollen – bis er sich als Frau ausgibt. „Rubbeldiekatz“ ist leider sehr lang und sehr unausgegoren.
Mit „Lighght“ legt Kishi Bashi, im Hauptberuf Geiger, ein hoch originelles, faszinierendes, in mehrfacher Hinsicht fantastisches Album vor.
Ein Stromschlag führt dazu, dass Maja plötzlich die Gedanken von Männern lesen kann. Das führt in einem Sat.1-Film natürlich zur Frage „Sind denn alle Männer Schweine?“ und reichlich Klischees, immerhin umrandet von einer brauchbaren Story.
Auch auf ihrem zweiten Album gibt Die Liga der gewöhnlichen Gentlemen beim Schwimmen gegen den Strom eine tadellose Figur ab.
Wolff-Christoph Fuss hat, angeblich gegen seinen Willen, ein Buch über seinen Beruf geschrieben. „Diese verrückten 90 Minuten“ wird ein Lobgesang auf den Beruf des Fußballkommentators, als ob das nicht längst schon ein Traumberuf wäre.
Klaus Johann Grobe sind zwei junge Schweizer. Sie klingen allerdings, wie junge Deutsche vor ungefähr 40 Jahren klangen: Ihr Debütalbum „Im Sinne der Zeit“ ist Krautrock mit einer großen Wärme und Leichtigkeit.
Lena ist 16 und auf dem Weg in den Urlaub. Als das Flugzeug verunglückt, landet sie auf einer einsamen Insel – ausgerechnet mit dem Super-Macho Cem. „Türkisch für Anfänger“ inszeniert den Clash der Kulturen wunderbar frech, witzig und unverkrampft.
Fallulah bietet auch auf „Escapism“ die Musik, für die sie auf ihrem Erstlingswerk so gelobt wurde. Die deutschen Fans mussten trotzdem ein Jahr länger auf den Nachfolger warten als die Dänen – warum auch immer.
Ein alternder Schauspieler blickt dem Ende seiner Karriere ins Auge – daraus wird in „Whisky mit Wodka“ ein feiner Film über das Filmemachen.
Westernhagen will auf „Affentheater“ so undeutsch wie möglich sein – und klassisch gerade durch den Beweis, die Gegenwart begriffen zu haben.
Herausgeber Martin Brinkmann Titel 111 Gründe, Bayern München zu hassen Verlag Schwarzkopf & Schwarzkopf Erscheinungsjahr 2014 Bewertung Für insgesamt 15 derzeitige Bundesligisten und 6 Zweitligisten …