Michel Faber – „Die Weltenwanderin“
„Die Weltenwanderin“, der Debütroman von Michel Faber, ist originell, spannend und unterhaltsam, aber bei weitem nicht bloß leichte Kost.
Manche nennen es Popkultur: Musik, Film, Bücher, Leipzig
Kritiken und Rezensionen von Romanen, Sachbüchern und Erzählungen. Berichte von Lesungen und Interviews mit Autoren.
„Die Weltenwanderin“, der Debütroman von Michel Faber, ist originell, spannend und unterhaltsam, aber bei weitem nicht bloß leichte Kost.
Die Qualitäten, die Dostojewski in „Der Idiot“ und „Der Jüngling“ schon bewiesen hatte, bringt er in „Die Brüder Karamasow“ zur Vollendung. Sigmund Freud hat das Buch als „den großartigsten Roman, der je geschrieben wurde“ gepriesen. Es fällt schwer, ihm zu widersprechen.
“Grenzenlos weiblich” ist nicht nur unsagbar wirr und dumm, sondern auch gefährlich. Eine gleichberechtigte Gesellschaft soll hier inspiriert werden, doch das wahre Prinzip, das propagiert wird, heißt Egoismus.
Weltschmerz, Einsamkeit, Sinnsuche: alles da. In „Demian“ stellt Hermann Hesse aber ein anderes Motiv in den Mittelpunkt: das schmerzvolle Abschiednehmen von der Kindheit.
Autor Steven Gaines Titel Heroes and villains. The true story of the Beach Boys Verlag Da Capo Press Erscheinungsjahr 1986 Bewertung ***1/2 Passender könnte der …
Dieter Hägermann löst in „Karl der Große“ den angeblichen Gegensatz aus Struktur- und Personengeschichte auf. Sein Werk ist Biographie und Handbuch zugleich.
Autor Heinrich Heine Ausgabe Sämtliche Werke Verlag Weltbild Erscheinungsjahr 1822-1854 Bewertung ***1/2 Woher der Herr Heine seinen Ruhm bezieht, was gar dazu führte, dass er …
Hermann Hesse behandelt auch hier die Entwurzelung: Camenzind sucht nach einer Liebe, die vollkommen körperlos bleibt und gerade deshalb so rein und edel erscheint.
Der Tod eines Radio-DJs steht im Mittelpunkt von „Quotenkiller“. Der erste Roman von Clemens Stadlbauer bietet ein paar spannende Seitenhiebe, aber auch etliche Klischees.
Gut recherchiert und handwerklich gelungen zeigen Eva Ludwig und Melanie Kabus in ihrem Tatsachenroman das Leben von Sepp Herberer als das Werk eines Mannes, für den Fußball alles war.
Das, was ihm am wichtigsten ist, kann er am wenigsten beherzigen: Verschwiegenheit und Geradlinigkeit. Rund um diese Idee zeichnet Dostojewski seinen „Jüngling“.
„Ich bin ein deutscher Staatsbürger jüdischen Glaubens“ basiert auf einem Gespräch zwischen Ignatz Bubis, damals frisch gewählter Vorsitzender des Zentralrats der Juden, und Edith Kohn. Das Buch wird ein aufschlussreiches Stück deutscher Zeitgeschichte.
Die Erzählungen von Maike Wetzel passieren einfach, und dann sind sie passiert. Wie aufregend das ist, zeigt „Lange Tage“.
Einst hat er bei Belle & Sebastian mitgespielt, jetzt veröffentlicht Stuart David mit „Peacock’s Manifest“ seinen zweiten Roman. Der Schotte erweist sich als exzellenter Beobachter und Meister des subtilen Humors.
Erschreckende Parallelen zwischen Hitlers Aufstieg und der Karriere Jörg Haiders sowie zwischen den Parolen der NSDAP und den Zielen der FPÖ zeichnen Hans-Henning Scharsach und Kurt Kuch in ihrem Buch. Das ist immer engagiert, lässt aber auch ein paar Fragen offen.