Velvet Goldmine
Musik, Kostüm und Story verknüpft Todd Haynes in „Velvet Goldmine“ zu einer überwältigenden Hymne auf die Glamrock-Ära.
Manche nennen es Popkultur: Musik, Film, Bücher, Leipzig
Kinokritiken, Rezensionen von Fernsehfilmen, DVD-Tipps und Interviews mit Filmemachern und Schauspielern.
Musik, Kostüm und Story verknüpft Todd Haynes in „Velvet Goldmine“ zu einer überwältigenden Hymne auf die Glamrock-Ära.
Der Häuptling der Apachen muss einen Schatz finden, um die Schulden bei seinem Nachbarstamm bezahlen zu können. „Der Schuh des Manitu“ überführt die Sketche aus der Bullyparade erfolgreich auf die Kinoleinwand – vor allem durch viel Liebe zum Detail.
Einen möglichst großen Freak soll Tim zu einem Abendessen bei seinem Chef mitbringen. Das stellt sein Leben auf den Kopf. „Dinner für Spinner“ hat viel Tempo, Charme und ein großes Herz für Nerds.
In seinem Debütfilm zeigt Quentin Tarantino seine beiden Lieblingsthemen: Coolness und Gangster-Ethos. „Reservoir Dogs“ ist grandios clever, fokussiert und brutal.
Zwei Männer wollen, notgedrungen, gemeinsam beim Paarlauf im Eiskunstlauf antreten. So schräg die Idee klingt, so großartig ist „Die Eisprinzen“ als Sportfilm-Persiflage.
Frank Drebin ist der inkompetenteste Polizist von L.A. – trotzdem löst er jeden Fall. Der Humor von „Die nackte Pistole“ sollte erst als Kinofilm zum Erfolg werden, doch auch die Serie ist ein wunderbares Gag-Festival.
In „Richy Guitar“ erzählen Die Ärzte aus ihren Gründungsjahren. Das schwankt zwischen skurril, peinlich und amüsant. Für Fans sicher ein Kultfilm, für den Rest ein Dokument deutscher Popkultur anno 1984.
Ein Briefträger bekommt Lebenshilfe von einem Fußball-Idol. „Looking For Eric“ ist genauso schräg, wie das klingt – und ein Spaß nicht nur für Fußballfans.
Ein Alien kommt zur Erde, um Wasser für seinen Planeten zu holen. Er verliebt sich, wird erfolgreich und schließlich eingesperrt. „Der Mann, der vom Himmel fiel“ fragt nach der Kompatibiltät von Individualität – David Bowie ist dafür natürlich die ideale Besetzung.
David hat Schulden und wird so zum Drogenkurier wider Willen. Als Tarnung stellt er sich eine vermeintlich brave Familie zusammen, die in Wirklichkeit komplett aus Chaoten besteht. „Wir sind die Millers“ macht daraus eine derbe und erfreulich ungewöhnliche Komödie.
Nach dem Putsch in Chile 1973 landet der deutsche Fotograf Daniel als politischer Gefangener im Lager einer Sekte, die das neue Regime unterstützt. „Colonia Dignidad“ legt gut recherchiert den Finger in die Wunde noch immer ungeklärter politischer Verstrickungen, hat als Film aber auch Schwächen.
Als Adèle einer fremden jungen Frau begegnet, wird ihr klar, dass sie lesbisch ist. Aus ihr und Emma wird ein Paar, doch Adèle will sich nicht konsequent dazu bekennen und merkt erst, wie groß ihre Liebe ist, als es zu spät ist. „Blau ist eine warme Farbe“ ist explizit, stark gespielt und emotional enorm intensiv.
Stockholm in den Siebzigern: Elisabeth flieht vor ihrem prügelnden Ehemann und landet in der Kommune ihres Bruders. Dort herrscht auch keineswegs Harmonie. „Tillsammans“ spürt mit Witz und Wärme dem Aufeinandertreffen von Lebensentwürfen nach.
Edward ist steinreich, smart und charmant. Durch Zufall lernt er die Prostituierte Vivian kennen und engagiert sie für eine ganze Woche. Das Aufeinandertreffen eröffnet beiden Einblicke in eine fremde Welt. „Pretty Woman“ schafft es, die Mutter aller Mädchenfantasien auf originelle, witzige und sympathische Weise neu zu erzählen.