Rosmarin – „Silhouetten“
Rosmarin kommen aus Kassel und verbinden die schlimmsten Sünden der Softrock-Ära mit pseudo-tiefgründigen Texten. Braucht kein Mensch.
Manche nennen es Popkultur: Musik, Film, Bücher, Leipzig
Kritiken, Besprechungen und Rezensionen von aktuellen Alben, EPs und Singles. Mit Bewertung und Anspieltipps.
Rosmarin kommen aus Kassel und verbinden die schlimmsten Sünden der Softrock-Ära mit pseudo-tiefgründigen Texten. Braucht kein Mensch.
Die Regierung bleibt nach dem Comeback höchst produktiv, dabei frisch und bissig. Auf „Immer unbekannt“ singen Tilman Rossmy & Co. über die Liebe ohne Struggle.
Chet Faker bringt auf seinem dritten Album unter diesem Namen viel Schönheit, Emotionalität, Spontaneität und Wärme mit Beats und Samples zusammen.
Kapa Tult aus Leipzig finden auf ihrem zweiten Album eine tolle Balance aus Selbstzweifeln und Gesellschaftskritik – und zeigen die genau richtige Weiterentwicklung ihres Sounds.
„2 Bitches auf dem Weg zur Party“, so die Selbstbeschreibung von 6euroneunzig, liefern mit ihrer EP klare Botschaften, schnelle Beats und einen hohen Spaßfaktor.
PVA aus London vereinen auf ihrem zweiten Album sphärische Elemente und Ambient-Sounds mit Härte, Intelligenz, Sexyness und einer Emotionalität, die man selten in elektronischer Musik findet.
Den Widerstreit von Assimilation und Emanzipation besingt Lily Costa auf ihrer ersten EP. Das klingt nach schönen Liebesliedern, erzählt aber auch ihre Geschichte als Schweiz-Portugiesin.
Die Hoffnung, dass die einst umwerfenden Arctic Monkeys noch einmal die Kurve kriegen, kann man mit „The Car“ vergessen. Die Band entkernt sich weiter selbst.
“Do you like rock music? / You do now.” Diesen Satz hauen The Hives hier in einem Song raus, und wieder liefern die Schweden den Beweis ab, dass ihnen keiner was kann.
Bill Fay ist vor vier Wochen gestorben. Die Zusammenstellung „Still Some Light, Part 2“ zeigt den dauerhaften Appeal seiner lange Zeit vergessenen Songs.
Nostalgie? Sarkasmus? Zukunftsversprechen? Tocotronic sind auf „Golden Years“ in jedem Fall wieder rockiger und konkreter geworden. Gut so.
Introspektion, Selbstzweifel und schmerzhafte Beziehungen sind weiterhin die Zutaten der Songs von Shitney Beers. „Amity Island“ hat aber auch einen hohen Spaßfaktor.
Die Mischung aus Zynismus, Nonchalance und Eingängigkeit hat den Eels 1996 zu einem spektakulären Debür verholfen. „Beautiful Freak“ zeigt vieles, was ihre Musik noch heute ausmacht.
„Die Weihnachtsplatte“ zeigt, wie gut das Fest der Liebe zu den üblichen Madsen-Themen passt – und wie vielseitig, selbstironisch und Weezer-begeistert diese Band sein kann.
Ärger in der Partnerschaft, Zweifel an der Karriere, Probleme mit der Welt generell: Fritzi Ernst verwandelt das auf „Jo-Jo“ in überaus kluge Popmusik.