PVA – „No More Like This“
PVA aus London vereinen auf ihrem zweiten Album sphärische Elemente und Ambient-Sounds mit Härte, Intelligenz, Sexyness und einer Emotionalität, die man selten in elektronischer Musik findet.
Manche nennen es Popkultur: Musik, Film, Bücher, Leipzig
Kritiken, Besprechungen und Rezensionen von aktuellen Alben, EPs und Singles. Mit Bewertung und Anspieltipps.
PVA aus London vereinen auf ihrem zweiten Album sphärische Elemente und Ambient-Sounds mit Härte, Intelligenz, Sexyness und einer Emotionalität, die man selten in elektronischer Musik findet.
Den Widerstreit von Assimilation und Emanzipation besingt Lily Costa auf ihrer ersten EP. Das klingt nach schönen Liebesliedern, erzählt aber auch ihre Geschichte als Schweiz-Portugiesin.
Die Hoffnung, dass die einst umwerfenden Arctic Monkeys noch einmal die Kurve kriegen, kann man mit „The Car“ vergessen. Die Band entkernt sich weiter selbst.
“Do you like rock music? / You do now.” Diesen Satz hauen The Hives hier in einem Song raus, und wieder liefern die Schweden den Beweis ab, dass ihnen keiner was kann.
Bill Fay ist vor vier Wochen gestorben. Die Zusammenstellung „Still Some Light, Part 2“ zeigt den dauerhaften Appeal seiner lange Zeit vergessenen Songs.
Nostalgie? Sarkasmus? Zukunftsversprechen? Tocotronic sind auf „Golden Years“ in jedem Fall wieder rockiger und konkreter geworden. Gut so.
Introspektion, Selbstzweifel und schmerzhafte Beziehungen sind weiterhin die Zutaten der Songs von Shitney Beers. „Amity Island“ hat aber auch einen hohen Spaßfaktor.
Die Mischung aus Zynismus, Nonchalance und Eingängigkeit hat den Eels 1996 zu einem spektakulären Debür verholfen. „Beautiful Freak“ zeigt vieles, was ihre Musik noch heute ausmacht.
„Die Weihnachtsplatte“ zeigt, wie gut das Fest der Liebe zu den üblichen Madsen-Themen passt – und wie vielseitig, selbstironisch und Weezer-begeistert diese Band sein kann.
Ärger in der Partnerschaft, Zweifel an der Karriere, Probleme mit der Welt generell: Fritzi Ernst verwandelt das auf „Jo-Jo“ in überaus kluge Popmusik.
Künstler*in Echt Album Freischwimmer Label Edel Erscheinungsjahr 1999 Bewertung Als Echt im Jahr 2001 ihr drittes Album Recorder veröffentlichten, war das sogar der deutschen Ausgabe …
Das zehnte Album von Frank Turner ist frisch, einfallsreich und kraftvoll. Das gelingt auch, weil er selbst weiß, wie wenig selbstverständlich es ist.
„Wir wollen mit unserer Musik immer dorthin gehen, wo wir noch nie zuvor waren“, sagen Justice. Das klappt auf „Hyperdrama“ – und führt wieder in die Disco.
Kluge Ideen bei der Betrachtung des real existierenden Kapitalismus anno 2024 prägen „Grüße von der Überholspur“, das zweite Album von Sorry 3000 aus Halle/Leipzig.
Kettcar wollen nicht blauäugig sein, aber weiter Hoffnung und Impact haben. Das gelingt auf „Gute Laune ungerecht verteilt“ bestens.