Hingehört: B.O.X.E.R. – „Sweat And Stripes“
Zwei Models und ein Fashion-Blogger machen gemeinsam Musik. Im Falle von B.O.X.E.R. hat das aber nicht immer den nötigen Stil.
Manche nennen es Popkultur: Musik, Film, Bücher, Leipzig
Kritiken, Besprechungen und Rezensionen von aktuellen Alben, EPs und Singles. Mit Bewertung und Anspieltipps.
Zwei Models und ein Fashion-Blogger machen gemeinsam Musik. Im Falle von B.O.X.E.R. hat das aber nicht immer den nötigen Stil.
Lana Del Rey zerhackt die Mythen des amerikanischen Traums. Ihr zweites Album „Ultraviolence“ zeigt, warum sie so ein faszinierender Popstar ist.
Man nehme die Pixies, ziehe etwas Lärm ab und füge etwas Mathematik hinzu. Das Ergebnis? Krill.
„Blätterrauschen“ heißt das zweite Album von Dawa übersetzt, aufgenommen wurde „Psithurisma“ in der beschaulichen Steiermark. Und so klingt es auch.
Als rockende Sensibelchen erweisen sich Hindsights auf ihrem Debütalbum. Kein Wunder: Die vier Engländer machen Emo, und zwar in Reinkultur.
„Ich bin die Königin in meinem Leben“, sagt Sarajane aus Hamburg. Am ihrem Debütalbum „#StepOne“ hat sie fast alles selbst gemacht. Das Ergebnis dürfte nicht nur Jan Delay gut gefallen.
Zwischen Swagger und Sentimentalität springt Big Sean auf „Dark Sky Paradise“. In den USA hat er damit die Chartspitze erreicht, aber sein drittes Album ist enttäuschend durchschnittlich.
Zun Zun Egui aus Bristol vereinen auf ihrem zweiten Album harten Rock britischer Prägung mit tropischen Sounds. „Shackles‘ Gift“ ist enorm innovativ – und anstrengend.
Saxofonsolos! Jazz! Selbstzweifel! Noel Gallagher bietet auf „Chasing Yesterday“ etliche Überraschungen – und hat nicht einmal mehr Lust auf Angeberei.
Ein Konzeptalbum über die Eroberung des Weltraums? Public Service Broadcasting zeigen mit „The Race For Space“, wie spaßig das klingen kann.
Ein Konzeptalbum über das Leben von Afrikanern in der Diaspora legt Nneka mit „My Fairy Tales“ vor. Das klingt manchmal, als habe man Optimismus in Dosen abgefüllt.
Gibt es eine Schnittmenge zwischen Hot Chip und Wet Wet Wet? Und will man die wirklich entdecken? Dutch Uncles sagen auf „O Shudder“ zweimal Ja.
Köln 1988: Die Fans tragen Herbert Grönemeyer auf Händen. Die DVD zeigt, wie viel Begeisterung er auslösen kann – und wie geschmacklos die Achtziger waren.
Die Musik von Tove Lo ist Mainstream-kompatibel und Kleinmädchen-tauglich. In den Texten der Schwedin geht es aber mächtig zur Sache, zeigt ihr Debütalbum „Queen Of The Clouds“.
Sie spielt mit ihrem eigenen Status und Alter, sie setzt auf erstaunlich viele Gitarren und sie hat Samy Deluxe als Produzenten angeheuert. Nena überrascht mit „Oldschool“ gleich in mehrfacher Hinsicht: Nostalgie und Aktualität passen hier bestens zusammen.