Biffy Clyro – „Opposites“
Beinahe wären Biffy Clyro an den Aufnahmen zu „Opposites“ zerbrochen. Jetzt gibt es gleich ein Doppelalbum mit 20 Tracks. Alle beweisen die Meisterschaft, mit der das mittlerweile Rockmusik betreibt.
Manche nennen es Popkultur: Musik, Film, Bücher, Leipzig
Kritiken, Besprechungen und Rezensionen von aktuellen Alben, EPs und Singles. Mit Bewertung und Anspieltipps.
Beinahe wären Biffy Clyro an den Aufnahmen zu „Opposites“ zerbrochen. Jetzt gibt es gleich ein Doppelalbum mit 20 Tracks. Alle beweisen die Meisterschaft, mit der das mittlerweile Rockmusik betreibt.
Modern, tanzbar, stilvoll: PDR aus Düsseldorf liefern mit „On A Whim“ eine Platte ab, der man ein hohes Maß an Professionalität anmerkt, die dabei aber großen Spaß macht.
Noch mehr von allem: Komplexität, Ideen, Finten. Das ist auf „Out of Touch In The Wild“ das Prinzip der Dutch Uncles.
Mit „Water“ wollen die Blood Red Shoes die Energie der aktuellen US-Tournee einfangen. Das klappt: Das Duo klingt auf der EP so inspiriert wie immer, aber noch ein bisschen wilder und ursprünglicher.
„Das ist die Zukunft der Musik – als würde Bob Dylan auf die Arctic Monkeys treffen“, sagt Noel Gallagher über Jake Bugg. Er hat beinahe vollständig recht.
Der Titel des zehnten Albums von Tocotronic lässt ein Manifest erwarten. „Wie sollen wir leben“ ist aber nichts dergleichen, sondern zeigt stattdessen leider: Tocotronic sind wieder erwartbar geworden, vorhersehbar.
Dave Hartley nennt sich Nightlands. Und macht auf „Oak Island“ eine Musik, die fluffig klingt, aber ganz viele Dimensionen birgt.
Auch als Sängerin macht Nora Tschirner eine gute Figur. Besonders schlau: Mit dem ersten Album ihrer Band Prag entzieht sie sich allen gängigen Vergleichen.
„Signed And Sealed In Blood“ ist vielleicht das ultimative Album der Dropkick Murphys. Live dürfte das erst recht ein Riesenspaß werden.
Künstler Hot Water Music Album Live In Chicago Label No Idea Records Erscheinungsjahr 2012 Bewertung **1/2 So klingt also Wiedersehensfreude. Nach 13 Jahren Bandgeschichte (inklusive …
„Traps“ hat die Melodie- und Gitarrenverliebtheit, die man auch an Weezer so schätzt, ist aber nicht so schamlos plakativ.
Ein Album-Album mit extremer Liebe zum Detail ist der zweite Longplayer von Tamaryn.
Amerika ist auf der Suche nach sich selbst und hat eine diffuse Angst vor dem Niedergang. Lana Del Rey hat mit „Born To Die“ den Soundtrack zu diesem Gefühl gemacht.
In seiner englischen Heimat ist Jonathan Jeremiah nicht allzu gefragt, im Rest Europas läuft es besser für den 32-Jährigen. Sein zweites Album „Gold Dust“ enttäuscht allerdings – vor allem in punkto Gesang.
Bei einem so vollen Terminkalender wie dem von Diplo ist es kaum zu glauben, wie viel Energie und wie viele Ideen er noch in die „Express Yourself EP“ packen kann.