Gossip – „A Joyful Noise“
Mit dem fünften Album steht für Gossip eine Grundsatzentscheidung an: Glamour-Zukunft oder Punk-Wurzeln? Auf „A Joyful Noise“ versucht die Band um Beth Ditto den Spagat – und scheitert.
Manche nennen es Popkultur: Musik, Film, Bücher, Leipzig
Kritiken, Besprechungen und Rezensionen von aktuellen Alben, EPs und Singles. Mit Bewertung und Anspieltipps.
Mit dem fünften Album steht für Gossip eine Grundsatzentscheidung an: Glamour-Zukunft oder Punk-Wurzeln? Auf „A Joyful Noise“ versucht die Band um Beth Ditto den Spagat – und scheitert.
Ein ziemlich gutes Rezept für ein Debütalbum: Brad Oberhofer macht aufmunternde, energische Indiepopsongs. Also: Hits.
„Im Grunde ist alles, was ich tue: mich auf meiner Gitarre ausheulen“, sagt SoKo. Und das klingt auf „I Thought I Was An Alien“, dem Debütalbum der Französin, ganz großartig.
Künstler And Also The Trees Album Hunter Not The Hunted Label Normal Records Erscheinungsjahr 2012 Bewertung *** Erst 70 Jahre nach dem Tod des Autors …
Die Sportfreunde aus Wien? Kommando Elefant machen auf „Scheitern als Show“ klassischen Poprock, bestens geeignet fürs Radio, kraftvoll, mitreißend und eingängig.
HipHop, clever, warm, innovativ und mit Sendungsbewusstsein – das präsentieren TheeSatisfaction auf „Awe Naturale“.
„Liebe uns! Häng uns als Poster an deine Wand!“, heißt die Aufforderung von Livingston. Das klappt auf ihrem zweiten Album längst nicht immer.
Auf ihrem dritten Album „All Blackshirts To Me“ werden Cats On Fire unverhohlen politisch, frech, revolutionär. Das ist sehr schön, und sehr schlau.
Noch mehr Murks von Sunrise Avenue: Die Live Edition von „Out Of Style“ ist schockierend ereignislos, und deshalb noch peinlicher als das Album.
Die Cornshed Sisters sehen aus wie die Unschuld vom Lande. Aber sie haben es faustdick hinter den Ohren, zeigt ihr Debütalbum „Tell Tales“.
Spontan und freischwebend: Die Single „Way Out“ hat kein bisschen von dem Kalkül, das man bei Roxette sonst gerne mal anfinden kann.
Auf die Hilfe des Mann, der Amy Winehouse groß gemacht hat, setzte Rufus Wainwright bei „Out Of The Game.“ Trotzdem ist die Platte kein Mark-Ronson-Album geworden. Sondern durch und durch das Werk von Rufus Wainwright.
Er ist Boris Lauterbach. Er ist König Boris. Er ist ein Drittel von Fettes Brot. Jetzt ist er Der König tanzt. Und das klingt unfassbar laut, ungehemmt und lebensfroh.
Frankie Rose (Vivian Girls, Dum Dum Girls, Crystal Stilts) hat sich für ihr zweites Soloalbum eine eigene Welt erträumt. Und einen ganz neuen Sound.
„Little Broken Hearts“ ist schon das zweite Liebeskummer-Album von Norah Jones in Folge. Es wird – auch dank der Mitwirkung von Danger Mouse – eine tolle, raffinierte und sehr stimmige Platte.