Madness – „A Guided Tour Of Madness“
Madness waren die absolut prägende musikalische Kraft der Achtziger in England. Das wunderbare Boxset „A Guided Tour Of Madness“ erklärt, wie sie das mit fiesen Texten und ohne echten Frontmann schaffen konnten.
Manche nennen es Popkultur: Musik, Film, Bücher, Leipzig
Kritiken, Besprechungen und Rezensionen von aktuellen Alben, EPs und Singles. Mit Bewertung und Anspieltipps.
Madness waren die absolut prägende musikalische Kraft der Achtziger in England. Das wunderbare Boxset „A Guided Tour Of Madness“ erklärt, wie sie das mit fiesen Texten und ohne echten Frontmann schaffen konnten.
Künstler DrahtSeilAkt Album Fall oder tanz Label Achtung Music Erscheinungsjahr 2011 Bewertung **1/2 Beinahe jeder Name hätte besser gepasst für dieses Projekt als „DrahtSeilAkt“. Die …
Gemeinsam mit Gruff Rhys hat Boom Bip zuletzt als Neon Neon groß abgeräumt. Sein viertes Soloalbum ist allerdings eine Enttäuschung. „Zig Zaj“ ist nicht schlecht, aber sie hat nichts Besonderes oder gar Bewegendes.
Die elf Lieder auf „June“ lässt Julia Marcell gekonnt zwischen Electro, Pop und Klassik oszillieren.
Der Titel ist ein Kracher, der Auftakt dieses Albums auch. Dann baut Spank Rock leider ein bisschen ab.
Wie ein Tsunami fegte „Nevermind“ 1991 über die Welt. Nirvana, schufen damit ein Meisterwerk – und Rockmusik konnte danach nie mehr so wie vorher sein.
Mit neuer Besetzung treten die Rifles für ihr drittes Album an. Das personelle Update lässt „Freedom Run“ durchweg frisch und energisch klingen.
„His is the voice of urban Britain“, sagen die Kritiker über Roots Manuva. Mit seinem vierten Album will er nun endlich den Mainstream knacken.
Jasmin Tabatabai hat schon früher gesungen, jetzt erfindet sie sich mit „Eine Frau“ noch einmal neu. Sie schafft es, sich auch ihren neuen Stil zwischen Jazz, Swing und Chanson voll und ganz zu eigen zu machen.
Es kann nur ein Wort geben, um „Get Well Soon zutreffend zu umschreiben: Trauerkloß. Kein Wunder: Das zweite Album von Sarabeth Tucek ist geprägt von einigen Schicksalsschlägen.
Jono McCleery paart auf „There Is“ seine exzellente Stimme mit träumerischer Trübsal und dezenter Elektronik. Und einer spannenden Coverversion.
Brian Fallon, der Frontmann von The Gaslight Anthem, hat mit seinem Kumpel Ian Perkins eine neue Band gegründet. Als The Horrible Crows machen sie Musik für alte Männer.
Ganz viele gute Songs hat Lindi Ortega auf ihrem ersten Album „Little Red Boots“ zu bieten. Und zwei sehr gute.
Seine kühnsten Träume will Lauri Ylönen, sonst Sänger bei The Rasmus, auf seinem ersten Soloalbum „New World“ ausleben. Das wird extrem schlecht.
Sänger Alec Ounsworth klingt noch immer, als würde er auf glühenden Kohlen vor dem Leibhaftigen davonrennen. Ansonsten sind Clap Your Hands Say Yeah auf ihrem dritten Album kaum wiederzuerkennen.