Bleached – „Don’t You Think You’ve Had Enough?“
„Don’t You Think You’ve Had Enough?“ ist die erste Platte von Bleached, die nüchtern und glücklich erschaffen wurde. Das verhilft dem Sound der Clavin-Schwestern auf die nächste Stufe.
Manche nennen es Popkultur: Musik, Film, Bücher, Leipzig
Kritiken, Besprechungen und Rezensionen von aktuellen Alben, EPs und Singles. Mit Bewertung und Anspieltipps.
„Don’t You Think You’ve Had Enough?“ ist die erste Platte von Bleached, die nüchtern und glücklich erschaffen wurde. Das verhilft dem Sound der Clavin-Schwestern auf die nächste Stufe.
Nach 40 Jahren kommen New Order in die Granada Studios nach Manchester zurück, sie haben ein Synthie-Orchester und einen Bildkünstler dabei. Mit dem dazugehörigen Livealbum schließt sich für sie ein Kreis.
Stereo Total kombinieren auch auf ihrem zwölften Album Genres mit einer Frechheit und Eigenart, die man sonst nirgends findet. „Ah! Quel Cinéma!“ hätte aber ein wenig mehr Leben gebrauchen können.
Am Anfang Apokalypse, am Ende Fegefeuer: Mit der EP „No Bells On Sunday“ gibt Mark Lanegan eine Vorgeschmack auf das folgende Album.
Immer sehr cool, manchmal entspannt und in den richtigen Momenten atemlos: So klingen Mausi in „My Friend Has A Swimming Pool“.
Die Kerzen versuchen auf ihrem Debütalbum, in Äußerlichkeiten, Eighties-Nostalgie und Berlin-Referenzen einen Sinn zu finden. Das muss schief gehen.
Auf „Shuffle“ hat Jamie Lenman einiger seiner liebsten Songs gecovert. Die Platte ist aber weit mehr ist als eine Sammlung neu interpretierter Lieder.
Subbotnik aus Rostock würden gerne auf dicke Hose machen, sind aber leider pleite. Genau daraus machen sie auf „Schweben am Limit“ ihre Stärke.
Museum Of Love ist ein Duo aus Mitgliedern von LCD Soundsystem und The Juan MacLean, Ihr Debütalbum hat viele Ideen, aber wenig Charakter.
Rodrogo y Gabriela spielen auf „9 Dead Alive“ einen sagenhaft virtuosen und inspirierten Mix, der genau in der Mitte zwischen Flamenco und Metal liegt.
Kurze Momente der Leichtigkeit lassen bei He Is Legend die Brachialität drumherum umso besser wirken. Mit dem sechsten Album „White Bat“ hat das Quartett seine Form gefunden – inspiriert von einem Serienkiller.
Das im Titel des dritten Albums von Night Moves aus Minneapolis eine Frage steht, ist bezeichnend: „Can You Really Finde Me“ ist geprägt vom Spiel mit dem Zweifel.
Von betrübt zu wütend: Dank großer Senisibilität lassen Horse Jumper Of Love dieses Konzept auf „So Divine“ kein bisschen langweilig klingen.
„Breakfast“, das Debütalbum von Teleman aus London, kann Indie-schräg und Schrammel-niedlich sein, aber auch catchy und wirkungsvoll.
Die Formel für das Debütalbum von The Wytches lautet: Wucht + Wahnsinn + Wildheit + Witz = aufregende (und ziemlich einmalige) Rockmusik.