Titus Andronicus – „An Obelisk“
„I’m not sick, the system is“: Titus Andronicus nehmen die Trump-USA zum Anlass, ihr Punk-Ethos zu hinterfragen und hauen auf „An Obelisk“ die passenden Kracher raus.
Manche nennen es Popkultur: Musik, Film, Bücher, Leipzig
Kritiken, Besprechungen und Rezensionen von aktuellen Alben, EPs und Singles. Mit Bewertung und Anspieltipps.
„I’m not sick, the system is“: Titus Andronicus nehmen die Trump-USA zum Anlass, ihr Punk-Ethos zu hinterfragen und hauen auf „An Obelisk“ die passenden Kracher raus.
Jan Delay meets Seeed meets Kiffermucke: Zweiraumsilke aus Erlangen sind insgesamt fragwürdig, aber gelegentlich charmant.
Eric D. Johnson, der Mann hinter Fruit Bats, hätte beim siebten Album wohl nichts dagegen, wenn sich langsam größerer Erfolg einstellen würde. „Gold Past Life“ klingt sagenhaft einladend – und sehr gut.
Mit „Faded“ hatte ZHU einen Riesenhit. Die Neubearbeitungen auf der Remix-EP reichen von rockig bis ambient und unterstreichen das Potenzial des Tracks,
Julia Shapiro (Chastity Belt) erweist sich auf ihrem ersten Soloalbum als eine dieser besonderen Künstlerinnen, für die ihre Musik zum Medium zur Selbstermächtigung wird.
Tobias Jundt ist mittlerweile ganz alleine Bonaparte. Auf dem sechsten Album entdeckt er Ernsthaftigkeit ebenso wie Leichtigkeit, inspiriert von einem Trip nach Afrika.
Viele herrlich romantische Momente und etwas Retro-Ästhetik packen Sad Girl aus Los Angeles in ihr erstes Album „Water“.
Widersprüche, Manipulation, Sexismus und Trauma besingt Tusks auf ihrem zweiten Album „Avalanche“. Die Stärke dabei ist, dass sie sich nicht in ihrer Wut verliert.
Keine Platte hatte 2006 einen höheren Spaßfaktor als „Costello Music“ von The Fratellis. Dabei passte das Album überhaupt nicht in die Zeit.
Sein intensives Tüfteln zwischen Ambient und Techno lässt Robag Wruhme auch auf „Venq Tolep“ wieder mühelos intuitiv und organisch klingen.
„A Different Kind Of Tension“ war 1979 das dritte und vorerst letzte Album der Buzzcocks. Die Wiederveröffentlichung zeigt, wie modern das Quartett aus Manchester teilweise klang.
Fenech-Soler wissen genau, wie man eine Tanzfläche in Schwung bringt. Mit „Rituals“ zeigen sie, dass sie auch sehr gute Songwriter sind.
Wut, Freude, Angst, Erleichterung – The Gotobeds lassen diesen Gefühlen auf „Debt Begins At 30“ herrlich freien Lauf. Lediglich eine bessere Produktion hätte ihr drittes Album gebrauchen können.
Mit nur drei Liedern auf ihrer ersten EP schafft es Arlo Day aus London, einige unverwechselbare Charakteristika zu entwickeln.
22 Lieder umfasst die Deluxe Edition von „Blaze Away“. Neben dem Originalalbum haben Morcheeba auch reichlich Remixes darauf gepackt – und zeigen, wie gut ihre Musik für diesen Ansatz geeignet ist.