Buzzcocks – „Love Bites“
Zum 40. Jubiläum wird auch das zweite Album der Buzzcocks neu aufgelegt. „Love Bites“ beschwört die Rasanz der Punk-Ära herauf – und enthält das beste Lied der Band.
Manche nennen es Popkultur: Musik, Film, Bücher, Leipzig
Kritiken, Besprechungen und Rezensionen von aktuellen Alben, EPs und Singles. Mit Bewertung und Anspieltipps.
Zum 40. Jubiläum wird auch das zweite Album der Buzzcocks neu aufgelegt. „Love Bites“ beschwört die Rasanz der Punk-Ära herauf – und enthält das beste Lied der Band.
Seiner Band hat Steve Mason auf „About The Light“ mehr Raum gelassen. Das zahlt sich aus: So viel Energie und Spannung gab es beim Gründungsmitglied der Beta Band schon lange nicht mehr.
Auf seinem ersten Soloalbum nimmt Yassin sehr persönliche Themen in den Blick und blendet auch die eigenen Fehltritte nicht aus. Seine größte Stärke ist auf „Ypsilon“ seine Liebe zur Musik.
Delta Sleep aus Brighton zeigen auf ihrem Debütalbum, dass Math-Rock nicht nach Reißbrett klingen muss. „Twin Galaxies“ ist dringlich, komplex, klug, emotional und atemlos.
Aus drei Abenden im Conne Island in Leipzig haben Turbostaat ihr erstes Livealbum gemacht. „Nachtbrot“ zeigt: Ein Konzert ist bei ihnen ein gemeinschaftlicher Akt von Publikum und Band.
Forkupines haben sich für ihr Debütalbum viel Zeit gelassen. Das hat sich gelohnt: „Here, Away From“ ist zugleich geprägt von beträchtlicher Souveränität und großer Frische.
Will Oldham interpretiert auf „Songs Of Love And Horror“ seine eigenen Lieder neu. Die Musik feiert er als sein Medium, seine Therapie und sein Lebenselexier.
Elf Deutschrap-Hits drehen Callejon auf „Hartgeld im Club“ durch ihren Knüppel-Metal-Fleischwolf. Das vereint leider die schlechtesten Seiten der beiden Genres.
David Bazan veröffentlicht erstmals seit 2002 wieder eine Platte als Pedro The Lion. „Phoenix“ handelt davon, wie schwer es ist, mit Menschen klarzukommen – in der Musik und außerhalb davon.
Auf ihrem achten Album entwickeln Mercury Rev ihren Sound aus dem Wolkenkuckucksheim weiter, auch ein paar Wölkchen kann man auf „The Light In You“ erkennen.
Als „Artist in Residence“ in Luzern hat Peter Broderick „Colours Of The Night“ innerhalb von drei Wochen aufgenommen. Der Trip in die Schweiz half ihm auch, eine persönliche Krise zu überwinden.
YouTube, Castingshow, ESC: Die Karriereschritte von Michael Schulte klingen nach genau kalkuliertem Mainstream. Sein Debütalbum bietet genau das, aber auf solidem Niveau.
Mit Raum, Atmosphäre und Rhythmen spielen Yes Cadets aus Belfast auf der EP „Le Mans“. Manchmal würde man sich bei ihnen allerdings einen Kontrollverlust wünschen.
In den Fußspuren der Strokes oder Arctic Monkeys wandeln Pickers auf ihrem Debütalbum „Modern“. Dass dabei jetzt auch auf Deutsch gesungen wird, ist keine gute Idee.
The Angelcy verwandeln auf „Nodyssey“ mit einem weiten musikalischen Spektrum ihre Gefühle und Erlebnisse in Lieder. Weil sie aus Tel Aviv kommen, gehören da auch Erfahrungen von Krieg und Terror dazu.