Amber Arcades – „European Heartbreak“
„European Heartbreak“ ist ein tolles zweites Album von Amber Arcades und zeigt: Die Sensibilität der Niederländerin ist keine, die aus Egozentrik erwächst, sondern aus Reflexion.
Manche nennen es Popkultur: Musik, Film, Bücher, Leipzig
Kritiken, Besprechungen und Rezensionen von aktuellen Alben, EPs und Singles. Mit Bewertung und Anspieltipps.
„European Heartbreak“ ist ein tolles zweites Album von Amber Arcades und zeigt: Die Sensibilität der Niederländerin ist keine, die aus Egozentrik erwächst, sondern aus Reflexion.
Zwei jüngere Lieder und zwei Klassiker packt Nick Cave auf die Live-EP „Distant Sky“. Der Konzertmitschnitt aus Kopenhagen zeigt vor allem, wie gut er gerade in Form ist.
Den (vergeblichen) Kampf um eine Liebe besingt Marissa Nadler auf „For My Crimes“ – und klingt dabei manchmal härter als je zuvor.
Mehr Mainstream geht nicht: Mit vielen Hitproduzenten versuchen Kodaline auf ihrem dritten Album, ihre Karriere in Schwung zu halten. Das klappt nur bei manchen Liedern.
Celebrity-Kultur, Angstdiktatur und immer noch Computerstaat: Die Deutschpunk-Pioniere von Abwärts sind auch auf „Smart Bomb“ noch erfreulich schlecht gelaunt.
Von Paris bis Puerto Rico reicht die Riege der HipHop-Künstler, die Alt-J zur Überarbeitung ihres letztjährigen Albums „Relaxer“ eingeladen haben. Das funktioniert richtig gut.
ÄTNA aus Dresden klingen auf ihrer zweiten EP manchmal anstrengend, aber immer kreativ, ungewöhnlich und eindringlich. „La Famiglia – An Audiovisual Suite“ ist nicht nur dem Namen nach Kunst.
Mehr Groove und Wärme als bisher bei Villagers findet sich auf „The Art Of Pretending To Swim“. Das erweist sich als gute Idee.
Owen Ashworth alias Advance Base geht auf seinem neuen Album einer ziemlich seltsamen Frage nach: Warum haben wir Haustiere?
„Mission Bell“ ist ein Trennungsalbum. Obwohl er allen Grund hätte, mächtig sauer zu sein, klingt William Fitzsimmons auch darauf unfassbar behutsam.
Erstmals hat TV Smith mit „Land Of The Overdose“ ein Album ganz alleine aufgenommen. Das klingt manchmal zahmer als gewohnt, genug Biss hat der Punk-Veteran aber noch immer.
Meist allein am Klavier und erstaunlich zugänglich zeigt sich John Cale auf „Fragments Of A Rainy Season“. Die Neuveröffentlichung fügt spannende Outtakes hinzu.
Auf ihrem vierten Album besinnen sich We Were Promised Jetpacks auf ihre Stärken. Das klingt nach Rückschritt, ist aber eine Weiterentwicklung.
Gitarrenmusik, ehrlich, sensibel und traditionell, aber nicht 08/15. Dieses Konzept geht auch beim dritten Album von Fatherson voll auf.
In Nashville sind die Lieder für „Small Town Talk“ entstanden. Diese Reise hat sich gelohnt. Per Gessle ist hier mit so viel Herzblut und Inspiration am Werk wie lange nicht.