Kat Frankie – „Bad Behaviour“
Souverän, eigenständig und gefühlvoll: Unter anderem dank einer wiederentdeckten Freude an Loops gelingt Kat Frankie mit „Bad Behaviour“ ein sehr überzeugendes viertes Album.
Manche nennen es Popkultur: Musik, Film, Bücher, Leipzig
Kritiken, Besprechungen und Rezensionen von aktuellen Alben, EPs und Singles. Mit Bewertung und Anspieltipps.
Souverän, eigenständig und gefühlvoll: Unter anderem dank einer wiederentdeckten Freude an Loops gelingt Kat Frankie mit „Bad Behaviour“ ein sehr überzeugendes viertes Album.
Der Beatbastler Audio Dope aus Basel pendelt auf seinem Debütalbum zwischen HipHop und Jazz.
Mit „Live in Berlin“ erfüllt sich Mine einen Herzenswunsch: Sie holt ein Orchester, einen Chor und reichlich Gastmusiker auf die Bühne. Gerade dadurch tritt ihr eigener Charakter noch deutlicher hervor.
Weniger Psycho-Orgel-Rock, mehr Loops und Samples: Auf dem dritten Album „Microshift“ erfinden sich Hookworms aus Leeds ein gutes Stück weit neu.
Um Krawall aus der Garage zu machen, braucht man nicht unbedingt Gitarren, beweisen Have You Ever Seen The Jane Fonda Aerobic VHS? Der Bandname ist längst nicht das Beste an diesem Trio aus Finnland.
Mit reduzierten Mitteln entwerfen ******** eine ganz eigene Klangwelt. Das war eigentlich nur für Youtube geplant, gibt es nun aber auch als reguläres Album.
Statt Derida und Adorno haben Tocotronic auf „Die Unendlichkeit“ ein paar weitere spannende Figuren entdeckt: sich selbst. So viel Autobiographie und Eindeutigkeit war bei ihnen lange nicht mehr, und das ist sehr wohltuend.
Man meinte, sie zu kennen, aber das dritte Album von MGMT zeigt: Sie entdecken sich und ihre Möglichkeiten selbst gerade erst – und es macht Spaß, da dabei zu sein.
Erstmals gibt es ein offizielles Livealbum von Mudhoney. „LiE“ ist ein guter Überblick über Jahre Geschichte einer Band, ohne die Nirvana wohl nicht möglich gewesen wäre.
Als ein Sünder, der sich um Unschuld bemüht, zeigt sich Aaron Maine alias Porches auf seinem dritten Album „The House“.
Zwei Aufnahmen der 2013er Tournee haben Flogging Molly als limitierte Single veröffentlicht – und zeigen damit einen erstaunlich großen Teil ihrer Quintessenz.
Die Schweden von Ghost zeigen auf ihrem ersten Livealbum „Ceremony And Devotion“ nicht nur, wie albern Metal ist, der auf Augenzwinkern verzichtet. Sie hätten auch lieber eine DVD machen sollen.
Die Frontfrau von Mount Moriah will auf ihrem ersten Soloalbum den Country wieder für Menschen mit Hirn und Herz erschließen. Das klappt wunderbar.
Mit vielen Gästen haben The Flaming Lips das legendärste aller Beatles-Alben neu eingespielt. Ihre Neuinterpretationen zeigen im besten Fall, wie irre auch schon die Originale sind.
Mehr Details, mehr Kopfstimme, mehr Power: Gregor McEwan zeigt sich auf seinem dritten Album „From A To Beginning“ erneut als Songwriter mit viel Klasse.