Gordi – „Reservoir“
Auf ihrem Debütalbum „Reservoir“ klingt die Australierin Gordi sehr eigenständig – dank Folksongs, die sie sich auch in elektronischem Gewand vorstellen kann.
Manche nennen es Popkultur: Musik, Film, Bücher, Leipzig
Kritiken, Besprechungen und Rezensionen von aktuellen Alben, EPs und Singles. Mit Bewertung und Anspieltipps.
Auf ihrem Debütalbum „Reservoir“ klingt die Australierin Gordi sehr eigenständig – dank Folksongs, die sie sich auch in elektronischem Gewand vorstellen kann.
Mit akustischen Sounds und Do-It-Yourself-Ansatz haben We Invented Paris bisher gepunktet. Auf dem dritten Album verschreibt sich das Kollektiv aus Basel dem Kitschpop – keine gute Idee.
Felix Denzer ist ein Teil von Fewjar, jetzt ist er auch DNZR. Sein erstes Soloalbum ist ein elektronischer Trip durch die Verlockungen und Abgründe einer Metropole geworden.
Ein bisschen Blues, ein bisschen Chanson und viel Adult Pop vereint Valeria Frattini auf ihrer neuen EP. Man muss aber schon ein besonderes Italo-Faible haben, um „Tinta Blu“ spektakulär zu finden.
Mit einem verzückten Blick nimmt Sam Beam auch auf seinem sechsten Album als Iron & Wine die Welt und die Schrecken des Erwachsenseins wahr.
Mit viel Eigenständigkeit im Sound und auch jenseits der Musik haben Leoniden aus Kiel ein kleines Rock’N’Roll-Märchen hingelegt – und ein famoses Debüt.
The Duke Spirit sind auf „Sky Is Mine“ weniger wild als bisher. Das heißt aber glücklicherweise noch lange nicht, dass sie zahm geworden wären.
„Althaea“ ist für die Trailer Trash Tracys eine beträchtliche Weiterentwicklung. Die Platte ist so esoterisch wie ihr Debüt, zeigt aber viele neue Einflüsse des Duos aus London.
Abstrakt und experimentell ist schon das Original. Jetzt packen die Dirty Projectors noch fünf Remixes auf einer EP dazu.
Im April 1992 waren Guns N‘ Roses mit der „Use Your Illusion“-Tour in Chicago zu Gast. Der Konzertmitschnitt zeigt, wie spektakulär sie sein konnten, aber auch die Ahnung, schon bald zum Anachronismus zu werden.
Als unkonventioneller Freigeist inszeniert sich Sarah Lesch auf ihrem dritten Album „Da draußen“. Das nimmt man ihr ab, trotzdem steht ihr dieses Image manchmal im Weg.
Joel Jerome gilt für manche als heimlicher Indie-König von L.A. Sein neues Soloalbum zeigt ihn vor allem als Mann mit einer Vorliebe für Sixties und Drogen.
Drei Konzerte von Genesis aus den Jahren 1973/74 packt „Genesis Live“ auf eine DVD. Allerdings in sagenhaft schlechter Aufnahmequalität.
Mit einer sehr einnehmenden Atmosphäre von Zusammenhalt und Landleben sowie einem leicht düsteren Charakter ist „Bright Phoebus“ seit 1972 zum heimlichen Meilenstein des englischen Folk geworden. Jetzt wird das Album neu veröffentlicht.
Pseudo-Philosophie und Noise-Rap vereinen I Salute auf ihrem Debütalbum. „Her Confidence“ zeigt, wie schlecht diese Idee ist.