Slim Twig – „Thank You For Stickin’ With Twig“
Slim Twig weiß, wie Harmonie und Melodie funktioniert. Viel lieber macht er auf seinem neuen Album aber Rockopern, die von einem Virus zerfressen werden.
Manche nennen es Popkultur: Musik, Film, Bücher, Leipzig
Kritiken, Besprechungen und Rezensionen von aktuellen Alben, EPs und Singles. Mit Bewertung und Anspieltipps.
Slim Twig weiß, wie Harmonie und Melodie funktioniert. Viel lieber macht er auf seinem neuen Album aber Rockopern, die von einem Virus zerfressen werden.
Vier Jahre haben sich Boy für den Nachfolger von „Mutual Friends“ Zeit gelassen. Die größte Stärke des wundervollen „We Were Here“: Die Platte klingt, als habe es das überragend erfolgreiche Debütalbum nie gegeben.
Meisterhaften Pop mit Zeilen, die nur Verliebte hinbekommen: Das fünfte Album von Sweet Baboo ist herrlich romantisch.
Tanzbaren Pop mit einem tiefen Griff in den Genre-Wühltisch liefern Le Very aus Berlin auf ihrem Debütalbum. Manchmal brillant, manchmal selbstverliebt.
Klaas Heufer-Umlauf zeigt auf dem zweiten Album von Gloria eine erstaunliche Autorität als Sänger. Und eine noch erstaunlicherer Sensibilität.
Für ihr sechstes Album haben The Phoenix Foundation sich neu erfunden. Mit einem einfachen Rezept: Rhythmus statt Akustikgitarre.
Lieder von Widerstand, Stolz und Zuversicht singt Frank Turner auch auf „Positive Songs For Negative People“. Er will kein Snob sein, sondern alle mitnehmen.
Aus der Erwartungshaltung nach dem Mega-Hit „Hero“ haben Family Of The Year einfach Rückenwind für ihr drittes Album gemacht.
Wales trifft Kalifornien: Der Kontrast aus einem tendenziell betrüblichen Fundament und dem Willen zum Optimismus prägt das dritte Album von H Hawkline.
Wie der erste Urlaub ohne Eltern klingt die Debüt-EP von Hippo Campus. Man sollte bloß nicht auf die Idee kommen, das Quartett aus Minnesota mit Vampire Weekend zu vergleichen.
Große Popsongs mit einem Hauch von Melancholie und Indie-tauglicher Produktion gibt es auf dem Debütalbum von Kid Astray aus Norwegen. Macht Spaß.
Mühlheim an der Ruhr liegt tief im Mittleren Westen der USA. Wer das nicht glaubt, sollte das zweite Album von The Great Faults hören.
Das perfekte Gesäusel für den nächsten Schweighöfer-Film gibt es auf dem vierten Album von Jack Savoretti. Schlimm.
AB Syndrom sind neuerdings zu viert. Auch ihre Klasse hat sich mindestens verdoppelt: „Hey Herz“ ist sagenhaft spannend, schlau und eigenständig.
Rabiat und radikal klingt das erste Album von Deaf Wish für Sub Pop. Das passende Outfit dazu? Die Zwangsjacke.