Hingehört: OHHMS – „Cold“
Stoner-Doom-Rock mit etlichen klassischen Elementen gibt es von OHHMS aus Kent. Zum Glück sind sie auf ihrer zweiten EP immer heavy genug, um nicht in Prog-Verdacht zu geraten.
Manche nennen es Popkultur: Musik, Film, Bücher, Leipzig
Kritiken, Besprechungen und Rezensionen von aktuellen Alben, EPs und Singles. Mit Bewertung und Anspieltipps.
Stoner-Doom-Rock mit etlichen klassischen Elementen gibt es von OHHMS aus Kent. Zum Glück sind sie auf ihrer zweiten EP immer heavy genug, um nicht in Prog-Verdacht zu geraten.
Die Tour war ausverkauft, die Band gut in Form, der Schauplatz ideal: das dokumentieren Black Rebel Motorcycle Club mit dem Doppelalbum „Live In Paris“.
In Kalifornien dürfte es ab sofort keinen Optimismus mehr geben. Cayucas haben den gesamten verfügbaren Bestand in ihr zweites Album gepackt.
Wenig innovativ, aber sehr souverän ist das Debüt von Fraser A. Gorman. Sein klassischer Americana-Sound zeigt, dass er nicht nur wie ein junger Bob Dylan aussieht.
Faszinierend, besonders und selbstbewusst klingt „Like I’m A Warrior“, das Debütalbum von Emilie Nicolas, mit dem sie in Norwegen schon die Charts gestürmt hat.
Nur sechs Songs bietet das dritte Album von Prinzhorn Dance School. Trotzdem klingen sie mehr denn je wie eine Band, die sich gefunden hat.
The Membranes, 1977 gegründet, haben Post-Punk und Noise-Rock geprägt. Jetzt gibt es erstmals seit 1989 ein neues Album. Das Thema: Astrophysik.
Irie Révoltés sind immer rechtschaffen, sozial engagiert und in ihrem Sound enorm kurzweilig. Manchmal wünscht man sich allerdings, sie würden lieber Plakate kleben als Musik machen.
Die Musik von Ezra Furman ist auf „Perpetual Motion People“ eine wundervolle Entsprechung seines Geisteszustands: Chaos auf der Suche nach der ultimativen Schönheit.
Kein Gesang, keine Pausen: Tiny Fingers aus Israel verfeinern auf „The Fall“ ihr Konzept. Und besingen auch einen nicht ganz unwichtigen Planeten.
Eine Vorliebe für die Fifties, ein enormes Talent für Slogans und eine große Liebe zum Rock’N’Roll: Das zweite Album von PINS aus Manchester ist ein Traum.
Gelassenheit ist das Grundprinzip auf dem vierten Album von The Wooden Sky. „Let’s Be Ready“ lebt davon, dass es zumindest gelegentlich auch Eruptionen gibt.
Leyya sind ein Duo aus Österreich. Ihr Debüt „Spanish Disco“ klingt eher nach einer Hängematte auf Sardinien. Also sehr angenehm.
Auf dem Debütalbum von Beware Of Darkness kann man der Gitarrenmusik beim Dahinvegetieren zuhören. Vor allem, wenn man „Orthodox“ nicht laut genug hört.
Auch auf dem dritten Album von Florence & The Machine stellt ihre Stimme wieder alles in den Schatten. Allerdings hat sie diesmal den falschen Produzenten gewählt.