Janosch Moldau – „Minor“
„Minor“ ist das vierte Album von Janosch Moldau aus Ulm. Und die dümmste, weinerlichste, lächerlichste Musik, die man sich vorstellen kann.
Manche nennen es Popkultur: Musik, Film, Bücher, Leipzig
Kritiken, Besprechungen und Rezensionen von aktuellen Alben, EPs und Singles. Mit Bewertung und Anspieltipps.
„Minor“ ist das vierte Album von Janosch Moldau aus Ulm. Und die dümmste, weinerlichste, lächerlichste Musik, die man sich vorstellen kann.
Leftfield sind zwar inzwischen kein Duo mehr. Auf ihrem ersten Album seit 1999 zeigen sie aber wieder einmal, wie man intelligente Tanzmusik macht.
Die Texte klingen wie von 15-Jährigen, die Musik neuerdings wie von 50-Jährigen. Mumford & Sons liefern ein nichtssagendes drittes Album.
Sehr kompetent und ausgereift ist das dritte Album von Daughn Gibson. Und stinklangweilig.
Unfassbar viel Produzenten-Prominenz hat Lena auf ihren vierten Album versammelt. „Crystal Sky“ klingt entsprechend international – wird als Kollateralschaden aber auch völlig beliebig.
In keinem Moment klingen Ash auf „Kablammo!“ wie eine Band, die seit 20 Jahren im Geschäft ist. Sondern quietschfidel und mit Lust, die Welt zu erobern.
Angeblich haben sich SDP ihren Erfolg im Internet und mit Konzerten erarbeitet. In Wirklichkeit steckt ein anderes Prinzip dahinter: das ultimative Unterbieten jeglichen Niveaus.
Niemals, niemals, niemals darf jemand ein eigenes Studio haben, der sich als Multi-Instrumentalist sieht und am liebsten psychedelische Musik macht. Die fatalen Folgen zeigt das dritte Album von Unknown Mortal Orchestra.
Bevor ich auf die Arche von We Are The Ocean steige, ertrinke ich lieber. Das vierte Album der Engländer ist gestrig und notgeil.
Mit einem gefeierten Album machten sich die Rolling Stones 1981 auf Welttournee. Ein Konzertmitschnitt aus Virginia zeigt erstaunlich wenig Routine.
Spontaneität ist das Motto beim sechsten Album von The Helio Sequence. Die neue Arbeitsweise des Duos aus Portland bringt manchmal überraschende Ergebnisse, manchmal aber bloß Beliebigkeit.
Jennifer und Jessie haben mal gemeinsam bei Mika Miko gespielt. Jetzt sind sie Bleached. Ihr hoch erfreuliches Debütalbum vereint Punk-Attitüde und Pop-Begeisterung.
Wie ein ganzer Eurovision Song Contest in Albumform klingt die neue Platte von Parov Stelar: Es gibt Fragwürdiges, Eingängiges und viel Gebrauchsmusik. Immerhin ist nichts so schrecklich wie der aktuelle ESC-Siegersong.
Alle lieben „To Pimp A Butterly“. Ich nicht. Es liegt am Vokabular eines so intelligenten und kreativen Rappers wie Kendrick Lamar.
Gedicht + Musik = Song? Ob diese Formel stets richtig ist, fragt man sich beim zweiten Album der Zikaden. Und verliert sich dann in Magie.