Irie Révoltés – „Irie Révoltés“
Irie Révoltés sind immer rechtschaffen, sozial engagiert und in ihrem Sound enorm kurzweilig. Manchmal wünscht man sich allerdings, sie würden lieber Plakate kleben als Musik machen.
Manche nennen es Popkultur: Musik, Film, Bücher, Leipzig
Plattenkritiken, Rezensionen von Alben, EPs und Singles, Konzertberichte, Listicles, Interviews mit Musikern und Musiktipps.
Irie Révoltés sind immer rechtschaffen, sozial engagiert und in ihrem Sound enorm kurzweilig. Manchmal wünscht man sich allerdings, sie würden lieber Plakate kleben als Musik machen.
Die Musik von Ezra Furman ist auf „Perpetual Motion People“ eine wundervolle Entsprechung seines Geisteszustands: Chaos auf der Suche nach der ultimativen Schönheit.
Kein Gesang, keine Pausen: Tiny Fingers aus Israel verfeinern auf „The Fall“ ihr Konzept. Und besingen auch einen nicht ganz unwichtigen Planeten.
Eine Vorliebe für die Fifties, ein enormes Talent für Slogans und eine große Liebe zum Rock’N’Roll: Das zweite Album von PINS aus Manchester ist ein Traum.
Gelassenheit ist das Grundprinzip auf dem vierten Album von The Wooden Sky. „Let’s Be Ready“ lebt davon, dass es zumindest gelegentlich auch Eruptionen gibt.
Leyya sind ein Duo aus Österreich. Ihr Debüt „Spanish Disco“ klingt eher nach einer Hängematte auf Sardinien. Also sehr angenehm.
Auf dem Debütalbum von Beware Of Darkness kann man der Gitarrenmusik beim Dahinvegetieren zuhören. Vor allem, wenn man „Orthodox“ nicht laut genug hört.
Auch auf dem dritten Album von Florence & The Machine stellt ihre Stimme wieder alles in den Schatten. Allerdings hat sie diesmal den falschen Produzenten gewählt.
„Minor“ ist das vierte Album von Janosch Moldau aus Ulm. Und die dümmste, weinerlichste, lächerlichste Musik, die man sich vorstellen kann.
Leftfield sind zwar inzwischen kein Duo mehr. Auf ihrem ersten Album seit 1999 zeigen sie aber wieder einmal, wie man intelligente Tanzmusik macht.
Die Texte klingen wie von 15-Jährigen, die Musik neuerdings wie von 50-Jährigen. Mumford & Sons liefern ein nichtssagendes drittes Album.
Sehr kompetent und ausgereift ist das dritte Album von Daughn Gibson. Und stinklangweilig.
Unfassbar viel Produzenten-Prominenz hat Lena auf ihren vierten Album versammelt. „Crystal Sky“ klingt entsprechend international – wird als Kollateralschaden aber auch völlig beliebig.
In keinem Moment klingen Ash auf „Kablammo!“ wie eine Band, die seit 20 Jahren im Geschäft ist. Sondern quietschfidel und mit Lust, die Welt zu erobern.
Angeblich haben sich SDP ihren Erfolg im Internet und mit Konzerten erarbeitet. In Wirklichkeit steckt ein anderes Prinzip dahinter: das ultimative Unterbieten jeglichen Niveaus.