Avi Buffalo – „At Best Cuckold“
Band oder Soloprojekt? Bei Avi Buffalo ist die Antwort nicht so einfach, erst recht nicht bei „At Best Cuckold“. Auf jeden Fall gibt es: feine Introspektion.
Manche nennen es Popkultur: Musik, Film, Bücher, Leipzig
Plattenkritiken, Rezensionen von Alben, EPs und Singles, Konzertberichte, Listicles, Interviews mit Musikern und Musiktipps.
Band oder Soloprojekt? Bei Avi Buffalo ist die Antwort nicht so einfach, erst recht nicht bei „At Best Cuckold“. Auf jeden Fall gibt es: feine Introspektion.
Wenn man genau zählt, ist „Perfect Hair“ schon das zehnte Album von Busdriver. Es zeigt, wie sehr der Mann als L.A. noch immer um die Lage des HipHop besorgt ist, wie weit sein Horizont aber mittlerweile darüber hinaus weist.
Auch jenseits der 50 ist Phillip Boa noch immer relevant und gut – und neuerdings sogar ein Top10-Künstler. Wie macht er das nur? Sein neues Album „Bleach House“ liefert ein paar Indizien.
Statt im Tempelhof ging das Berlin Festival diesmal in Kreuzberg über die Bühne. Das bringt noch mehr Hauptstadtflair und funktioniert erstaunlich gut. Nur die Idee mit der 3-Tage-Nonstop-Party scheitert.
Für eine kurze Tour sind Austra derzeit in Deutschland. Ich habe Sängerin Katie Stelmanis in Berlin getroffen zum Interview über die Innovationskraft von Techno, den Konflikt in der Ukraine, die Unspielbarkeit einiger Olympia-Songs, ungeliebte Evanescence-Vergleiche und die nicht ganz unwichtige Frage, ob Austra (die Band) eigentlich Astra (das Bier) mögen.
Austra are on tour in Europe. I catch up with singer Katie Stelmanis before their show at Berlin Festival 2014. We talk about the techno influences for Austra’s soon to come third album, the war in Ukraine and what it feels like to be compared to Evanescence.
Die Kooks hatten nie enttäuscht, besonders groß war die Vorfreude auf ihr viertes Album dennoch nicht. „Listen“ entpuppt sich aber als große Überraschung, mit der die Band tatsächlich wieder spannend wird. Das Geheimnis: The Kooks haben neuerdings Sex.
In Malmö haben As Animals ihr Debütalbum aufgenommen. Die Platte des Duos aus Paris zeigt aber leider, dass die schwedischen Pop-Zauberkräfte nicht alles in Gold verwandeln können – erst recht nicht verkopfte Musik ohne Stil und mit schlechten Texten.
Kaum einer trägt lange weiße Haare so stilsicher wie J Mascis. Kaum einer kann so mächtige Gitarrenwände hochziehen wie er. Auch auf seinem Soloalbum „Tied To A Star“ zeigt sich der Ex-Dinosaur-Jr-Mann als Virtuose – allerdings weitgehend akustisch.
So lange klassischer Rock’N’Roll mit so viel Leidenschaft und Können gemacht wird wie von J. Roddy Walston & The Business, wird diese Musik wohl nicht totzukriegen sein. „Essential Tremors“ zeigt die Südstaatler in Hochform.
Wie lustig: „Volume X“ haben Trans Am ihr zehntes Album genannt. Wieder fließen harter Rock und schräge Elektronik mühelos ineinander. Doch leider hat das Trio diesmal nicht mal den Ansatz eines roten Fadens zu bieten.
Was passiert, wenn man sich einen Monat lang in einer Hütte in Finnland einschließt, ohne Strom und Heizung? Im Falle von Mirel Wagner schreibt man lauter düstere Songs mit einer erstaunlichen Autorität und Würde.
Von Moiré weiß man bisher so gut wie nichts, außer dass er aus London kommt. Sein Debütalbum „Shelter“ passt dazu – es ist elektronische Musik aus einer Zwischenwelt.
Mann oder Frau? Punk oder Gefrickel? Und in welcher Sprache? All diese Fragen lassen Bo Ningen gerne offen. Ihr drittes Album ist reichlich schräg, vor allem aber: laut.