Futter für die Ohren mit Muse, June Cocó, PABST, Bill Fay und Peter Piek
Muse entdecken die irdischen Dinge, Leipzig glänzt mit kunstvollem Pop und Bill Fay kramt im Archiv: So klingt das neuste „Futter für die Ohren“.
Manche nennen es Popkultur: Musik, Film, Bücher, Leipzig
Plattenkritiken, Rezensionen von Alben, EPs und Singles, Konzertberichte, Listicles, Interviews mit Musikern und Musiktipps.
Muse entdecken die irdischen Dinge, Leipzig glänzt mit kunstvollem Pop und Bill Fay kramt im Archiv: So klingt das neuste „Futter für die Ohren“.
Die „Best Of“-Sammlung von Franz Ferdinand zeigt: Diese Schotten haben in ihrer gesamten Laufbahn kein einziges schlechtes Lied gemacht.
Drogensucht, kulturelle Aneignung und toxische Männlichkeit behandelt Alex Cameron auf „Oxy Music“. Hellsichtig, schick und schonungslos.
Grillmaster Flash und Pink Mountaintops haben Lust auf Hardrock, Mattiel aufs Mittelalter. Und Das Paradies aus Leipzig bleibt zugleich wohlig und irritierend.
Mutig, überraschend, eigenständig: Nach dem Tod von Françoise Cactus bietet „Chanson Hystérique 1995-2005“ die beste Gelegenheit, Stereo Total zu entdecken.
Irgendwo zwischen dem Freigeist der Neuen Deutschen Welle und dem Wahnsinn von Nina Hagen finden Acht Eimer Hühnerherzen ihr ganz eigenes Plätzchen.
Prog ohne Selbstverliebtheit: Es gibt fast nichts in der Musik, was von The Poison Arrows auf „War Regards“ nicht beherrscht, ausprobiert und integriert wird.
Proper und Tinariwen singen Lieder von Diskriminierung, Alfie Templeman, Sarajane und Cary aus Leipzig blicken in neuen Songs auf ihre eigenen Ängste.
Gregor McEwan liefert mit seiner EP „Winter Sleep“ den idealen Soundtrack für Kuscheldecke, duftenden Tee und Eisblumen am Fenster.
Gute Laune mit Haltung, Hände (zeitweise) ohne Finger und ein Ende, das noch gar nicht da ist: „Futter für die Ohren“ versammelt spannende, aktuelle Tracks.
Künstler, die krank sind, Nebenjobs brauchen oder sich über verlassene Metropolen wundern: Corona wirbelt weiter fleißig die Musikwelt durcheinander.
The Kooks erlebten die Pandemie in Berlin, Future Franz vor einem alten PC und Alex Cameron (vielleicht) im Drogenrausch. Das hört man ihren neuen Songs an.
Demos aus den frühen Siebzigern und ein zuhause aufgenommenes Album aus 2009 vereint „Still Some Light, Part 1“. Noch eine gute Chance, Bill Fay zu entdecken.
True Crime gibt es jetzt auch im Albumfornat: Blood Red Shoes sind weiterhin tanzbar, melodisch und heavy – und auf „Ghosts On Tape“ auch noch gothic.
The Wombats beglücken mit „Fix Yourself, Not The World“ – entstanden während des Lockdowns – die Fans der ersten Stunde ebenso wie die nächste Generation.