Corona-Musik 22 mit Biffy Clyro, Someone, Nightmares On Wax, Tora und Rosie Lowe
Ein klarer Corona-Trend: Acts wie Biffy Clyro, Tora und Rosie Lowe bauen ihre Proberäume zu Studios um und nutzen die Lockdown-Zeit für neue Platten.
Manche nennen es Popkultur: Musik, Film, Bücher, Leipzig
Plattenkritiken, Rezensionen von Alben, EPs und Singles, Konzertberichte, Listicles, Interviews mit Musikern und Musiktipps.
Ein klarer Corona-Trend: Acts wie Biffy Clyro, Tora und Rosie Lowe bauen ihre Proberäume zu Studios um und nutzen die Lockdown-Zeit für neue Platten.
Suuns setzen mit „The Witness“ auf Subtilität und Jazz-Mentalität. Das geht auf Kosten der Direktheit, bietet aber viele interessante Details.
19 meist reduzierte Klangcollagen mit guter Dramaturgie und originellen Elementen versammeln Space Afrika auf „Honest Labour“.
Water From Your Eyes aus New York klingen auf ihrem zweiten Album „Structure“ sehr nach Zukunft und zugleich sehr ungemütlich.
Corona und die Folgen: Angel Olsen entdeckt die 80er, Balthazar feiern das Wiedersehen mit einer EP und Julia Shapiro hat ihr zweites Soloalbum gemacht.
Selten klingt das Ergebnis so warm und sensibel, wenn der Sound so ausgetüftelt ist wie auf dem Debütalbum von Orla Gartland.
Delirium und Reflexion vereinen Villagers auf „Fever Dreams“ ebenso gekonnt wie das Verarbeiten des Lockdowns und die Bedeutung von Menschlichkeit.
Mit Coverversionen aus den Achtzigern entdeckt Angel Olsen auf „Aisles“ die eigene Leichtigkeit wieder. Es ist faszinierend, dabei zuzuhören.
Leoniden haben es geschafft, auf ihrem dritten Album „Complex Happenings Reduced To A Simple Design“ noch kreativer zu werden.
Mano Le Tough setzt auf „At The Moment“ lieber auf Atmosphäre denn auf krachige Beats. Erstaunlich oft hilft ihm dabei auch eine Gitarre.
Tropical Fuck Storm rechnen auf „Deep States“ zynisch, schonungslos und intelligent mit dem ab, was wir aus irgendwelchen Gründen noch „Zivilisation“ nennen.
Nichts weniger als spektakulär ist das Debütalbum von Desire Marea aus Südafrika. Obwohl es um Spiritualität geht, klingt diese Clubmusik oft nach Horror.
Positive Energie und Seventies-Seligkeit tragen das dritte Album von Jungle. „Loving In Stereo“ hat einem enormen Spaßfaktor.
„Different Kinds Of Light“ ist erst das zweite Album von Jade Bird, doch die 23-Jährige klingt darauf bereits erstaunlich erwachsen.
Mit Understatement, Schrammelgitarre und Subtilität beweist Kurt Prödel auf seiner ersten Solo-EP, dass er auch jenseits von Twitter lustig und listig ist.